KREISLIGA B I : Durchmarsch auf den letzten Drücker

KREISLIGA B I : Durchmarsch auf den letzten Drücker

BITBURG. (mab) Es war lange Zeit ein Dreikampf um den Aufstieg. Am Ende jedoch behielt die SG Wallenborn II die Nase vorn und packt damit den Durchmarsch von der C-Klasse in die Kreisliga A.

Es war der letzte Spieltag. Die Voraussetzungen waren klar: Die SG Wallersheim und die SG Wallenborn II lagen punktgleich an der Spitze. Gewinnen beide Meisterschafts-Anwärter ihre Partien, dann geht die Saison in die Verlängerung in Form eines Entscheidungsspieles um Titel und Aufstieg. Doch während die Wallenborner ihre Pflicht-Aufgabe gegen Kirchweiler (5:3) löste, stolperte die SG Wallersheim ausgerechnet gegen die SG Gerolstein, den Ex-Klub von Trainer Harald Blasius, mit 0:2. In Wallenborn brach entsprechend großer Jubel aus, als man die frohe Nachricht aus Wallersheim erfuhr und damit der Durchmarsch von der C-Klasse in die Kreisliga A perfekt war. Ebenfalls lange mit Chancen auf die Meisterschaft war die SG Strohn II, die sich jedoch mit der Niederlage gegen Mehlental aus dem Rennen verabschiedete und am Ende mit Rang drei Vorlieb nehmen musste. Dennoch war es für die Bezirksliga-Reserve eine durchweg positive Saison. Hinter den Top-Drei der Liga klafft eine 13 Punkte breite Lücke, dafür geht es im Mittelfeld der Tabelle umso enger zu. Den vierten Platz sicherte sich Daun. Die Mannschaft zeigte sich trotz der lediglich 38 erzielten Tore äußerst effizient. Nur die drei letztplatzierten Teams in der Tabelle haben noch seltener ins Schwarze getroffen. Äußerst eng ging es auch dahinter zu. Die Dauner, den SV Birresborn, die SG Bongard und die DJK Watzerath trennen nur vier Punkte. Ständig nach oben ging es dagegen für den Mehlentaler SV und die Reserve der SG Walsdorf - zumindest nach der Winterpause. Weihnachten noch, nach 17 von 26 Spieltagen, waren die beiden Teams im Doppelpack mit nur 13 Punkten am Tabellenende gestanden. Doch es folgte eine Aufholjagd der Extra-Klasse. Der SVM gewann sieben der restlichen neun Partien und verlor lediglich am letzten Spieltag in Ulmen noch einmal. Für die Walsdorfer Reserve gab es noch sechs Siege und ebenfalls nur eine Niederlage - am vorletzten Spieltag, ebenfalls gegen den SV Ulmen. Die Ulmener Fortunen erreichten durch die beiden Siege gegen die "Mannschaften der Stunde" am Saisonende noch Rang zehn, hatte aber lange Zeit gegen den Abstieg zu kämpfen. Genau wie auch die SG Lünebach, die am Ende jedoch wie auch der SVU und die SG Gerolstein deutlich und anders als Kirchweiler und Winterspelt doch schon frühzeitig den Klassenerhalt sicherten.