KREISLIGA C I: Nohn die Nummer eins

KREISLIGA C I: Nohn die Nummer eins

BITBURG. (mab) Der SV Nohn spielte in dieser Spielzeit den Allein-Unterhalter in der Kreisliga C I. Schon frühzeitig war die Meisterschaft abzusehen.

Im vergangenen Jahr noch "Vize", folgte jetzt der große Wurf für den SV Nohn. Die Mannschaft feiert als überlegener Meister der Kreisliga C I endlich den ersehnten Aufstieg in die B-Klasse. Mit 66 Punkten hatte die Elf am Ende satte 14 Zähler Vorsprung vor dem schärfsten Verfolger, der DJK Kelberg. Die Meisterschaft war den Nohnern eigentlich schon zur Winterpause nicht mehr zu nehmen, zu deutlich war schon damals der Vorsprung, doch das Team blieb konzentriert und siegte auch am Ende der Saison, als die Meisterschaft auch rechnerisch längst feststand, nach Belieben. Die einzige Mannschaft, die dem Meister ansatzweise das Wasser reichen konnte, war die Jugendkraft aus Kelberg, die den Nohnern zumindest die Bestmarke der torgefährlichsten Mannschaft stahl. Die 78 Treffer des Vize-Meisters bedeuten zwei mehr als die Angreifer des Klassen-Primus erzielten. Noch einmal sieben Zähler hinter Kelberg, also ganze 21 (!) Punkte hinter Meister Nohn sicherte sich die Reserve von A-Ligist TuS Ahbach Platz drei. Erst danach rückt die Tabelle enger zusammen. Hinter Ahbach folgen mit der SG Büscheich und der Reserve der SG Mehren zwei Teams in Reichweite. Auf Rang sechs landete der beste Aufsteiger, der SV Roth-Kalenborn. Lange Zeit sah es bei der Überraschungs-Elf der Hinserie sogar danach aus, als ob das Team um Rang zwei mitspielen könnte, am Ende jedoch ging dem Neuling etwas die Puste aus. 75 Tore bedeuten jedoch die drittbeste Offensive der Liga. Auch zwischen der DJK Waldkönigen auf Platz sieben, dem SV Neroth, dem SV Wiesbaum sowie dem SV Neunkirchen auf Rang zehn ging es äußerst eng zu. Am Tabellenende folgen noch zwei Duos. Zuerst die SG Auel sowie der zweite Aufsteiger, die SG Feusdorf/Esch mit jeweils 32 Punkten auf dem Konto. Ganz am Ende stehen die SG Bongard II (sieben Zähler) sowie die SpVgg Struth (drei), der es nicht vergönnt war, einen Sieg zu feiern.