Leinwandhelden

Leinwandhelden

Cowboys und Indianer, Saloons und Tipis, Angriffe und einsame Helden: Westernfilme gibt es, seit Filme gedreht werden. Mit der Realität haben diese Westernfilme in fast allen Fällen nichts zu tun: Oftmals waren nämlich die Weißen die Guten, und die Indianer die Bösen – oder waren im Film nicht wichtig.

Ein berühmter Schauspieler dieser Western war John Wayne (gesprochen Schonn Wäyn). Er spielte sehr oft die Rolle des Sheriffs oder des Revolverhelden und wurde damit weltberühmt. Bekannt waren auch die Cowboys der Ponderosa-Ranch in der Fernsehserie Bonanza: Sie waren immer hilfsbereit und freundlich.Im Film Der mit dem Wolf tanzt ändert sich die Darstellung der Indianer: Ein weißer Soldat freundet sich mit einem Indianerstamm an und bleibt bei ihm.Sehr viele Westernfilme wurden in den USA gedreht, dort gibt es große Filmstudios und großartige Landschaften. Aber auch in Deutschland griffen Westernfreunde zur Kamera: Die Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand wurden mehrmals verfilmt. Und in den Filmen hört man die berühmte Winnetou-Melodie. Es gab sogar einen deutschen Westernfilm (Potato Fritz), in dem ein damals sehr bekannter Fußballspieler mitritt: Paul Breitner.Es soll lieber lustig sein? Dann ist zum Beispiel der Film Der Schuh des Manitu ein Tipp. Apachen-Häuptling Abahachi muss einen Bösewicht besiegen – Hilfe bekommt er dabei von seinem ulkigen Zwillingsbruder namens Winnetouch.Schneller als sein Schatten ist ... genau, der ruhige Cowboy mit dem klugen Pferd: Lucky Luke. Der Westernheld muss immer die Dalton-Bande einfangen, Streitigkeiten schlichten oder eine Viehherde durch die Prärie führen. Die Comics aus dem Wilden Westen gibt es auch als Filme. mc/jp