Leo’s Fortune

Ein Puschel mit Problemen: Wer hat Leo’s gesamtes Vermögen gestohlen? Das gilt es in dem niedlichen Jump’n Run herauszufinden. Doch gelingt dem Minispielchen der Sprung auf die neuen Konsolen? Erstaunliche Wertungen: Im letzten Jahr heimste „Leo’s Fortune“ Bestnoten ein. Auf mobilen Endgeräten wie Tablets und martphones konnte das hübsche Jump’n Run durchaus überzeugen. Nun debütiert der grüne Puschel auf aktuellen Konsolen und versucht dort seine Fanbasis auszuweiten. Kann das gelingen?

Geldsorgen
Es war einmal... So fangen die meisten Märchen an. Und auch bei diesem Spielchen blickt der Hauptakteur auf sein Leben zurück, ein Leben im Wohlstand. Leo, seines Zeichens eine krude Mischung aus verfilztem, grünen Tennisball und Schnurrbart , kann es nicht glauben: Sein ganzes Vermögen, das er sich über die Jahre angehäuft hat, ist futsch. Ein Dieb hat sich mit dem Schatz über alle Berge gemacht und dabei eifrig ein paar Münzen hinterlassen, denen Leo folgen kann.

In insgesamt 24 individuell gestalteten, sehr hübsch auf HD getrimmten Levels macht sich der Spieler also auf die Suche nach dem Schurken. In Frage kommt nur jemand aus Leo's Verwandtschaft. Doch wer hat wirklich die Finger im Spiel? Am Ende sind wir schlauer.

Bis es jedoch soweit ist, muss Leo durch die einzelnen Spielabschnitte manövriert werden. Ähnlich wie bei Mario und Co. hüpft und sprintet das grüne Bällchen durch die Missionen. Dabei ist es den Entwicklern hoch anzurechnen, dass sich das Gameplay beziehungsweise die Ideen in jedem Level minimal ändern. Mal muss Leo seine Reaktionen unter Beweis stellen, mal seine Ausdauer und dann wieder seine grauen Zellen aktivieren. Jeder einzelne Abschnitt, der nie länger als fünf Minuten dauert, ist damit einzigartig.

Evolution geschafft
Den Ursprung auf mobilen Endgeräten merkt man Leo deutlich an der Steuerung an: Das Steuerkreuz und zwei Knöpfe sind die einzigen Tasten, die benötigt werden. Was simpel anfängt, kann jedoch in späteren Levels recht knifflig werden. Hier und da werden Konsoleros vielleicht etwas fluchen, wenn der grüne Puschel nicht ganz so will, wie man es vorhatte: Denn gerade in der Luft zeigt sich die Steuerung etwas schwammig. Dadurch verfehlt Leo manchmal sein Ziel - wenn auch nur um Haaresbreite.

Fazit
Alles in einem kann das aüßerst sympathische Hüpf- und Geschicklichkeitsspielchen auch auf den aktuellen Konsolen überzeugen. Eine Partie zwischendurch geht eigentlich immer. Besonders gut tut dem Spiel die Abwechslung, die jede Mission zu einem Highlight macht - gerade auch wegen der hübschen Szenarie, bei der sich die Entwickler sichtlich Mühe gegeben haben. Ein großes Vergnügen zum kleinen Preis.

Genre: Jump'n Run, Geschick

Für: PS 4, Xbox One, PC // Entwickler: 1337 & Senri LLC// Publisher: Tilting Point // Spieler: 1 // Online: nein // USK: Ab 12 Jahren // Internet: www.leosfortune.com