1. Newsletter

Corona Newsletter

Corona Newsletter: Einleitung : Corona Newsletter Einleitung

Das ist der Default-Artikel für den Corona Newsletter.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bei dieser Nachricht war klar, dass es zu kontroversen Diskussionen kommt: In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (Afa) Trier ist ein Mann nach seiner Ankunft auf Corona getestet worden. Nun ist der Test positiv, der Mann aber verschwunden. Jetzt sucht sogar die Polizei nach ihm. Doch zur Einordung ist es wichtig, die Hintergründe anzuschauen. Denn es handelt sich hier – aller bisherigen Kenntnis nach – beim Test um ein Standardvorgehen. Jeder, der neu in die Afa kommt, muss sich diesem unterziehen. Es ist daher nicht so, dass der Mann etwa wusste, dass er positiv sein könnte – und deswegen die Afa verlassen hat: Wie bereits gesagt: Das ist der bisherige Kenntnisstand. Und diesem zufolge ist ein Mann, bei dem es zuvor keine Hinweise auf eine Infektion gegeben hat, nun unterwegs, ohne dass er selbst über den positiven Test Bescheid wüsste. Mehr dazu können Sie hier lesen. Die wichtigsten aktuellen Informationen zum Kampf gegen das Coronavirus gibt es immer in aller Kürze in unserem frei zugänglichen Live-Blog.

Wer derzeit seinen Urlaub im Herbst plant, hat es nicht leicht. Immer wieder etwa ändern sich die Lagen und Einschätzungen. So gelten seit Dienstagabend beliebte Reiseziele wie Wien, Budapest sowie die niederländischen Provinzen Nord- und Südholland als Risikogebiete. Das schafft Herausforderungen, für Urlauber und auch Reisevermittler: „Die Nachfrage ist da, aber die Ziele fehlen“, sagte uns etwa Thomas Müller vom Reisebüro Kylltal Reisen. Denn noch bis zum 30. September gilt die weltweite Reisewarnung, dazu kommen dann neue Risikogebiete in Europa. Mehr zu diesem Thema erfahren Online-Abonnenten hier. Übrigens: Auch das Thema Urlaub wird derzeit emotional diskutiert. Eine beliebte Aussage: Man muss doch in diesem Jahr nicht ins Ausland fahren. Meine Ansicht dazu: Natürlich muss man nicht. Aber ein Urlaub etwa im Ferienhaus ist in einem anderen Land oft ungefährlicher als der Party-Urlaub zuhause.

Beim Stichwort Risikogebiet fällt der Blick womöglich bald auch wieder nach Luxemburg: Dort sind in den letzten Tagen wieder jeweils mehr als 100 Infektionen pro Tag gemeldet worden. Bereits in der vergangenen Woche lag die sogenannte Inzidenzrate bei 45 auf 100 000 Einwohner. Falls die Zahl wieder dauerhaft über 50 steigt, würde das deutsche Robert Koch-Institut Luxemburg voraussichtlich erneut als Risikogebiet einstufen. Für unsere Region wäre dies sehr bedauerlich. Es bleibt die Hoffnung, dass einerseits die Zahlen nicht weiter steigen und andererseits sie jeweils ins passende Verhältnis gesetzt werden. Mehr zur Entwicklung in Luxemburg können Sie hier lesen.

Das Verhältnis der Zahl der positiven Tests zu den durchgeführten Tests ist auch wichtig bei der Frage, ob es eine zweite Welle gibt und wie dann reagiert werden müsste. Meiner Ansicht nach sind die auch in Deutschland wieder steigenden Zahlen kein Grund zur Unruhe. Der Blick auf die vielen freien Intensivbetten zeigt: Wir sind in Deutschland derzeit immer noch in einer sehr guten Situation. Meine aktuelle Kolumne zu diesem Thema finden Sie hier.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in der gesamten Region Trier ist seit Mittwoch fast stabil – sie von 50 auf 51 nur minimal gestiegen. Zu den Details: In Trier sind 197 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Zwei Patienten sind gestorben, mindestens 181 Bürger gelten als genesen und damit als nicht mehr infiziert. Im Kreis Trier-Saarburg sind es 377 Fälle (davon mindestens 355 genesen, zehn Tote), im Kreis Bernkastel-Wittlich 243 (davon 231 genesen, zwei Tote), im Eifelkreis Bitburg-Prüm 301 (davon 289 genesen, fünf Tote), in der Vulkaneifel 143 Fälle (davon 129 genesen, sechs Tote). Insgesamt gibt es in der Region Trier laut der Ämter bisher 1261 nachgewiesene Infizierungen. Davon abzuziehen sind 1185 Fälle, bei denen eine Genesung bekannt ist, und 25 Tote. Damit bleiben die genannten 51 derzeit Infizierten übrig.

Haben Sie Angst, sich angesteckt zu haben? Dann erfahren Sie in unserem frei zugänglichen Artikel, wo Sie sich wann in der gesamten Region testen lassen können.

Die Zahlen über unsere Region hinaus: Im Saarland gab es bis heute Abend 3267 gemeldete positive Virus-Nachweise (davon 3000 Genesene und 176 Todesfälle, damit bleiben 91 derzeit Infizierte). In Luxemburg gibt es – ohne Grenzgänger – 7718 positive Virus-Nachweise. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle ist unverändert bei 124. Den Angaben zufolge gibt es derzeit 891 aktive Fälle (+214), 6703 Luxemburger gelten als genesen.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende. Bleiben Sie gesund oder werden Sie es bald wieder! Falls Sie den Newsletter weiterempfehlen wollen: Anmeldungen zu diesem und unseren anderen Newslettern sind hier möglich.

Herzlichst