Wolverhampton: Liverpools Aus im Pokal: Viel Wind, wenig Gegenwind

Wolverhampton : Liverpools Aus im Pokal: Viel Wind, wenig Gegenwind

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp machte das Wetter für das Drittrunden-Aus im Pokal mitverantwortlich. „Der Wind hat nicht gerade geholfen, ganz ehrlich. Es hat offensichtlich jeder auf dem Platz Probleme gehabt, den Ball zu kontrollieren“, sagte Klopp nach dem überraschenden 1:2 (0:1) bei den Wolverhampton Wanderers.

Trotz des erneuten vorzeitigen Ausscheidens seiner Mannschaft aus dem FA Cup und der zweiten Pflichtspiel-Niederlage hintereinander verspürt der Coach abseits des Spielfelds nur wenig Gegenwind.

Der englische Ex-Nationalspieler Alan Shearer hatte überhaupt kein Verständnis für den Pokal-Auftritt des Tabellenführers der Premier League. „Als ich aufgewachsen bin, hat Liverpool versucht, jede Trophäe zu gewinnen. „Warum sollte sich das ändern?“, schrieb Shearer bei Twitter. Er deutete damit an, was viele Fußballfans dachten: Klopp habe den Pokal mit seiner Startelf, die er gleich auf neun Positionen veränderte, hergeschenkt.

Klopp wehrte sich. „Ich bin sicher, dass einige besonders schlaue Leute mir sagen, ich würde den Wettbewerb nicht respektieren. „Ich habe viel verändert, weil ich musste, nicht weil ich wollte“, sagte er sarkastisch. Insbesondere gehen seiner Mannschaft, die in dieser Saison defensiv so gut stand, die Verteidiger aus.

(dpa)