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Lucky mag Musik

Musik macht Spaß, finden Jens, Ryan, Carmen und Leonard aus Trier-Biewer.
Musik macht Spaß, finden Jens, Ryan, Carmen und Leonard aus Trier-Biewer. FOTO: Foto:Gabriela Böhm
(gsb) Hallihallo, liebe Kinder! Lucky, eure Leseratte ist wieder da! Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber ich für meinen Teil höre wahnsinnig gern Musik.

Hallihallo, liebe Kinder! Lucky, eure Leseratte ist wieder da!

(gsb) Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber ich für meinen Teil höre wahnsinnig gern Musik. Und zwar die so genannte „klassische“ Musik: das ist die Musik, die zum Beispiel von Vivaldi, Beethoven oder Mozart vor 200 bis 300 Jahren komponiert wurde, das heißt, sie fügten Töne kunstvoll zu einem Meisterwerk zusammen. Aber auch moderne Musik, wie die von Eminem, Robbie Williams oder Sarah Connor finde ich schön.

Oder die von dem Kinderliedermacher Rolf Zuckowski, der so tolle Stücke wie die „Jahresuhr“, „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien“ oder die „Weihnachtsbäckerei“ geschrieben hat. Musik ist einfach toll! Doch am Besten finde ich es, wenn man sie selbst macht! Bestimmt gehen etliche von euch in den Flötenunterricht, besuchen Klangwerkstätten oder die musikalische Frühförderung. Das ist auch gut so, denn dabei werden die Konzentration, das Gedächtnis und Gefühle gefördert, haben Experten herausgefunden. Musik machen die Menschen übrigens schon seit Beginn ihrer Geschichte. Die Steinzeitmenschen haben sich aus Tierknochen Musikinstrumente geschnitzt. Zum Beispiel Pfeifen und Flöten aus durchbohrten Rentier- und Vogelknochen. Sie haben auch Rasseln und Klappern gebaut. Aus Ton brannten sie dazu bestimmte Formen und füllten sie mit Steinchen. Diese Instrumente benutzte man zur Vertreibung von Geistern oder zur Heilung von Kranken – heute sind sie ein Kinderspielzeug.

Instrumente unterscheidet man nach der Art, wie man sie spielt. Die einen haben Saiten (mit „ai“) aus Nylon oder Draht, die man zupft oder streicht. Die Gitarre oder Geige heißen deshalb beispielsweise Saiteninstrumente. Andere Instrumente klingen nur, wenn man in sie hineinbläst – das sind die Blasinstrumente wie Trompete, Flöte oder Klarinette. Richtig zur Sache geht´s bei den Schlaginstrumenten, die man anschlägt, damit sie klingen. Das sind die Trommel, das Xylophon oder die Pauke. Und dann gibt es noch Tasteninstrumente wie das Klavier. Ein richtig großes Orchester besteht aus 29 Instrumenten, die teilweise mehrfach, manchmal nur einfach vorhanden sind. Die Musiker müssen ihre Instrumente natürlich aufeinander abstimmen, damit sich das Ganze harmonisch anhört. Und sie sitzen in einer bestimmten Reihenfolge: die Saiteninstrumente vor den Bläsern, ganz hinten die Schlagzeuger. So, jetzt ist Schluss mit Erzählen, ich muss wieder Musik machen!

Bis nächstes Wochenende euer Lucky