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Umgang mit teuren Dingen
Auf Sachen aufpassen müssen Kinder erst lernen

In jungen Jahren gehen Kinder mit ihren Wertsachen leichtsinnig um. Kommen sie abhanden, sollten Eltern nicht anstandslos für Ersatz sorgen. Foto: Jens Kalaene
In jungen Jahren gehen Kinder mit ihren Wertsachen leichtsinnig um. Kommen sie abhanden, sollten Eltern nicht anstandslos für Ersatz sorgen. Foto: Jens Kalaene FOTO: Jens Kalaene
Fürth. Der MP3-Player ist in der Schule verloren gegangen, oder das Fahrrad wurde geklaut, weil es nicht richtig abgeschlossen war: Kinder müssen erst lernen, Verantwortung für ihre Sachen zu übernehmen. dpa

Meist gelingt ihnen das ab dem Grundschulalter schon recht gut. Bis dahin müssen Mutter oder Vater teurere Dinge aber nicht anstandslos ersetzen: „Natürlich ärgern sich Eltern darüber, wenn was weg ist, und dürfen das auch zeigen. Und es ist in Ordnung, mit dem Kind darüber zu sprechen, dass man jetzt erstmal gemeinsam sparen muss, bis Ersatz gekauft wird“, sagt Isabelle Dulleck von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Es ist legitim, dafür einen Teil des Taschengeldes abzuknapsen. Allerdings sollte das nicht über Monate gehen: „Einige Wochen sind in Ordnung“, sagt Dulleck.

Onlineberatung der bke