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Konkrete Anweisungen geben
Beim Reden mit Kindern wenig „nicht“ und „nein“ verwenden

„Spiel nicht mit dem Rasensprenger!“ Im Gespräch mit kleinen Kindern sollte man Verneinungen vermeiden. Foto: Oliver Dietze
„Spiel nicht mit dem Rasensprenger!“ Im Gespräch mit kleinen Kindern sollte man Verneinungen vermeiden. Foto: Oliver Dietze FOTO: Oliver Dietze
Baierbrunn. Manchmal machen kleine Kinder genau das Gegenteil von dem, was man zu ihnen sagt. Ein Beispiel: Im Garten steht das Planschbecken, das Kind nimmt den Wasserschlauch und spritzt wild um sich. dpa

Sagt die Mutter: „Spritz nicht mit dem Wasser“, entwickelt das Kind erstmal nur ein Bild vom Wasserspritzen. Um den Zusatz „nicht“ zu verarbeiten, muss das Gehirn das Gegenteil des Bildes entwickeln - also nicht mit dem Wasser zu spritzen. Ein komplexer Vorgang, der bei kleinen Kindern etwas länger dauert, sagt Erziehungsberaterin Sabine Schäfer in der Zeitschrift „Baby und Familie“ (Ausgabe 7/2018).

Besser ist es, die Verneinung wegzulassen und konkret zu sagen, was das Kind machen soll - etwa: „Mach das Planschbecken voll“ oder „Gieß den Rasen“.