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Wohnmobile
3 Mythen rund um Wohnmobile - Stimmt das wirklich?

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Der Wohnmobil-Markt erlebte in den vergangenen Jahren einen regelrechten Hype. Immer mehr Menschen können sich mit dieser Art des Reisens anfreunden und sind deshalb selbst auf der Suche nach dem passenden Gefährt. Wir sind drei Mythen rund um die Camper genauer auf den Grund gegangen, die aktuell in aller Munde sind.

1. Ein Wohnmobil erfordert einen gut gefüllten Geldbeutel

Auf den ersten Blick ist ein stolzes Budget erforderlich, um sich den Traum vom eigenen Wohnmobil erfüllen zu können. Klassische Alkoven-Modelle, die Platz für etwa vier Personen bieten, sind in neuem Zustand selten unter 50.000 Euro auf dem Markt zu finden. In Kombination mit der gewünschten Ausstattung kann sich dieser Preis sogar noch weiter erhöhen. Doch es gibt durchaus die Gelegenheit, die Kosten des Kaufs etwas niedriger anzusiedeln. Einerseits gelingt dies durch die aktuell sehr beliebten Kastenwägen. Sie bieten ebenfalls für bis zu drei Personen ausreichend Platz und sind sogleich deutlich günstiger in der Anschaffung. Zusätzlich kann jeder ein Wohnmobil mieten, um mit dieser Art des Reisens in Kontakt zu kommen. Je nachdem, wie häufig Reisen mit dem Camper angetreten werden, kann es sich hierbei sogar um eine Variante mit besserem Verhältnis von Preis und Leistung handeln. Der Mythos, nur reiche Menschen könnten sich einen Urlaub mit dem Wohnmobil leisten, ist damit falsifiziert.

2. Ein Wohnmobil eignet sich als Geldanlage

Bei hohen Kaufpreisen, die in neuen Zustand mindestens eine mittlere fünfstellige Summe nach sich ziehen, rückt das Wohnmobil in den Augen vieler Menschen auch als Geldanlage in den Blickpunkt. Doch tatsächlich handelt es sich um einen Mythos, der in dieser Form nicht richtig ist. Denn eine gelungene Geldanlage zeichnet sich in erster Linie durch einen Wertzuwachs des Kapitals aus. Dieser ist bei einem Wohnmobil nicht gegeben. Vielmehr sorgt die Benutzung dafür, dass sich der Wert im Laufe der Zeit reduziert. Vor diesem Hintergrund kann es ebenfalls sinnvoller sein, sich für die Anmietung auf Zeit zu entscheiden. Denn der finanzielle Aufwand, wie er durch den stetigen Wertverlust entsteht, spielt in der Folge keine Rolle mehr.

3. Die Reise im Wohnmobil ist unbeschwerter

Wer sich mit der Natur der Wohnmobile beschäftigt, sieht sie meist nach kurzer Zeit als Inbegriff des unbeschwerten Reisens. In der Tat haben die Insassen die Möglichkeit, ihren Kurs und ihr Ziel völlig frei zu bestimmen. Passende Stellplätze sind auch auf spontaner Basis zu finden, wodurch keine feste Route mehr notwendig ist. In der Tat schätzen die Besitzer eines Wohnmobils gerade diesen Vorteil. Dafür sind sie gerne dazu bereit, ihren Urlaub auf einer etwas kleineren Fläche zu verbringen. Die Tatsache, dass während der Reise an weniger Dinge gedacht werden muss, sorgt in der Tat dafür, dass sich ein höheres Maß an Entspannung einstellen kann. Auch dies zählt zu den Vorteilen, die mit dem aktuellen Hype rund um die Camper in Verbindung zu bringen sind.

Natürlich gibt es noch weitere Annahmen rund um die derzeit so beliebten Wohnmobile. Schon zahlreiche Menschen haben in ihnen die ideale Art des Reisens gefunden. Doch mit Sicherheit hat es mit den persönlichen Vorlieben zu tun, ob daraus eine innige Beziehung entstehen kann und das Wohnmobil über Jahre hinweg seinen Status bewahrt.