Böse kleine Nager

Die Verursacher der Schäden sieht man höchst selten, die Folgen sind dagegen für die Betroffenen verheerend. Marderbisse sind ein Übel, gegen das sich Auto fahrer wehren können.

Trier. Viele Autofahrer auch in der Region kennen die kleinen, aber beileibe nicht immer feinen Nager zur Genüge. Versicherungs-Experten schätzen, dass jährlich zwischen 50 und 70 Millionen Euro an Reparaturkosten anfallen, die von Mardern und deren Verwandten wie dem Iltis angerichtet werden. Die schädlichen Eindringlinge gelangen in der Regel leicht über die Reifen oder den Abgas krümmer bis in den schön kuschelig warmen Motorraum. Dort erst einmal angekommen, ver ursachen sie mit ihren Bissen nicht nur äußerst kostenintensive, sondern auch gefähr liche Schäden. Wie aber kann man sich gegen den Feind wappnen, der in der Regel nachts kommt? Nach Expertenansicht zählen vor allem Ultraschallgeräte zu den wirkungsvollsten Abwehrsystemen. Die Zubehör industrie hat seit einigen Jahren gängige Marder abwehrprodukte auf Lager. Im Teilehandel kann man sich entsprechend informieren und über verschiedene Vorgehensweisen aufklären lassen. Dabei gibt es auch preisliche Unterschiede.Der sogenannte Anti-Marder-Ultraschall erzeugt spezielle Hochfrequenztöne in einem Abstrahlwinkel von 120 Grad, die für den Menschen nicht hörbar, für Marder jedoch äußerst un angenehm sind. Die Tiere ver suchen, diesen Tönen aus dem Weg zu gehen und bleiben damit ausgestatteten Autos in der Regel fern. Bei einer zweiten Variante von Abwehrgeräten kommen zusätzlich sechs von der Autobatterie versorgte Elektrodenplatten (300 bis 700 Volt) an gefährdeten Stellen im Motorraum zum Einsatz. Diese Lösung ist laut Hersteller giftfrei, sicher in der Anwendung, leicht in der Montage und funktioniert, ohne die Tiere zu schädigen. Im Frühjahr und im Herbst ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Marder in den warmen Motorraum vorkämpft, am größten. jübInfos im Internet unter www.marderabwehr.de