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Studie: Bus- und Bahnangebot vielerorts zu dünn

Studie : Bus- und Bahnangebot vielerorts zu dünn

Mal eben schnell in die Stadt oder in das nächste Dorf: Diese Möglichkeit besteht für viele Bürger in ländlichen Regionen nur mit dem Auto. Denn von vielen Haltestellen fährt nur alle Stunde ein Bus.

Für viele Menschen in Deutschland gibt es einer Studie zufolge kein ausreichendes Bus- und Bahnangebot an der nächsten Haltestelle. Zwar müssen die meisten Bundesbürger nicht weit zur Haltestelle laufen, dort gibt es aber zu wenige Fahrten.

Wie die Bahn-Tochter Ioki ausrechnete und auch die Zeitungen der der Funke-Mediengruppe berichteten, liegt nach Analyse von Fahrplandaten für 93,5 Prozent der Bundesbürger eine Haltestelle oder ein Bahnhof innerhalb von 400 beziehungsweise 600 Metern Entfernung. Nur 63 Prozent können aber von ihrer Haltestelle aus tagsüber mindestens einmal pro Stunde in die eine oder andere Richtung fahren.

Für die 27 Millionen Deutschen in Ballungsräumen und Großstädten gebe es zwar einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr, heißt es in der Analyse. Für die 55 Millionen im Umland und auf dem Land sei das Angebot deutlich geringer. Gerade in Dörfern fehlten akzeptable Möglichkeiten, um die täglichen Wege mit Bus und Bahn zurückzulegen.

Ioki betreibt Fahrdienste mit Sammeltaxis auf Abruf, die sich als Zubringer in das bestehende Nahverkehrsangebot einfügen, etwa im Raum Hamburg.

Pressemitteilung

Bericht Funke

© dpa-infocom, dpa:211027-99-759250/2