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Das ist wichtig beim Abschluss einer Kfz Versicherung

Deckungssumme muss hoch genug sein : Das ist wichtig beim Abschluss einer Kfz Versicherung

Wenn Sie gerne wissen möchte, worauf Sie beim Abschluss einer neuen Kfz Versicherung besonders achten sollten, dann bietet der folgende Ratgeber eine Hilfestellung und wertvolle Tipps. Gute und weniger gute Policen voneinander zu unterscheiden, ist für Laien manchmal alles andere als einfach. Doch wer weiß, welche Details wichtig sind, der kann hier Geld sparen und ist trotzdem entsprechend abgesichert.

Deckungssumme muss hoch genug sein

Je höher die Deckungssumme ist, desto mehr müssen Sie pro Jahr für die Kfz Versicherung zahlen. Dennoch sollte an dieser Stelle nicht gespart werden, denn die Versicherung zahlt nur bis zur maximalen Deckungssumme. Ein Schaden, dessen Behebung darüber hinausgeht, muss von Ihnen privat bezahlt werden - und das kann im Ernstfall den finanziellen Ruin bedeuten. Wenn Sie kein normales Fahrzeug, sondern ein altes und seltenes Modell besitzen, sind spezielle Versicherungen für Oldtimer Pflicht. Hier beläuft sich die versicherte Schadenssumme meistens auf noch höhere Beträge; das liegt am höheren Wert des Wagens.

Laut Gesetz ist eine Deckungssumme von 7, 5 Millionen Euro vorgesehen, wenn es zu Schäden an Personen kommt. 1,12 Millionen sollten mindestens abgedeckt werden, wenn nur Dinge beschädigt werden. Handelt es sich um einen standardmäßigen Tarif ohne besondere Zusätze, so können Sie davon ausgehen, dass diese Summen mindestens gedeckt sind. Wenn Sie zum Beispiel eine Summe von 100 Millionen versichern wollen, müssen Sie das mit dem Versicherer so vereinbaren - diese Summe wird von einigen Verbraucherschützern empfohlen.

Darauf sollten Sie bei Teilkasko und Vollkasko achten

Gerade im Bereich der Kaskoversicherung gibt es viele Unterschiede. Es werden in manchen Tarifen Schäden abgedeckt, die bei einem anderen Tarif oder bei einer anderen Versicherung gar nicht erst auftauchen. Verlassen Sie sich deshalb nicht darauf, dass schon alles beinhaltet ist, was Sinn ergibt, sondern lesen Sie genau, in welchen Fällen Sie selbst zahlen müssen. Wenn Sie zum Beispiel möchten, dass auch Unfälle mit Tieren und daraus resultierende Schäden abgedeckt werden, sollte dieser Zusatz im Kleingedruckten stehen. Allerdings sind viele Versicherer dazu übergegangen, nur noch durch den Zusammenprall mit Wildtieren entstandene Schäden zu übernehmen. Achten Sie darauf, dass Unfälle mit Pferden oder Kühen ebenfalls abgesichert sind. Das ist gerade dann wichtig, wenn Sie häufig in ländlichen Gebieten mit dem Auto unterwegs sind.

Auch Zahlungen bei Schäden durch Marder und andere Nagetiere sollten in der Versicherung enthalten sein. Dieser Fall tritt recht häufig ein und sollte dann vom Versicherer bezahlt werden. Achten Sie darauf, dass die Summe nicht bis zu einem gewissen Betrag gedeckelt ist, sondern die volle Summe des Schadens getragen wird. Das kostet auf das Jahr gesehen etwas mehr, zahlt sich im Zweifelsfall jedoch schnell aus.

Diese Schäden sollten abgedeckt werden

In den meisten Teilkaskoversicherungen sind die sogenannten Elementarschäden enthalten. Taucht dieser Begriff innerhalb der Unterlagen auf, heißt das allerdings nicht, dass Sie auf der sicheren Seite sind. Laut Standard fallen unter den Begriff Elementarschäden zwar Schäden durch Überschwemmungen, Blitzeinschläge und Hagel, jedoch werden die Naturgewalten außen vorgelassen. In diesen Bereich fallen Erdbeben und Lawinen. Natürlich kommt es hier in erster Linie darauf an, in welchen Teilen Deutschlands Sie leben oder wo Sie zum Beispiel im Urlaub häufig mit dem Auto unterwegs sind.

Schäden am Glas sollten ebenfalls ausdrücklich abgesichert werden. Wenn Sie hier einen gewissen Selbstbehalt in Kauf nehmen, können Sie Geld sparen. Kommt es zu einem Glasschaden, müssten Sie dann eine moderate Summe für den Wechsel selbst aufbringen - hier sollten Sie abwägen.