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Das M-Modell von BMW für Einsteiger

Das M-Modell von BMW für Einsteiger

Auf der berühmten Rennstrecke von Laguna Seca in Kalifornien zeigt das BMW M2 Coupé, was möglich ist: Der Tacho schnellt in 4,5 Sekunden von Null auf 100. Abgeregelt wird bei 250 km/h - mit der Ausstattung M Driver’s Package erst bei 270 km/h.

München. Der Sechszylinder motor mit Turbolader im neuen BMW M2 Coupé macht Dampf in allen Gassen. Er kommt auf 370 PS/272 kW und 465 Nm Drehmoment. Allerdings er möglicht auch das moderate Leergewicht des M-Coupés von 1495 Kilogramm diese Fahr leistungen. Das Sportfahrwerk besteht aus Aluminium, nicht jedoch die Karosse.
Es geht munter zur Sache, sobald der Fahrer aufs Gaspedal tritt. Geschaltet wird entweder über die Sechsgang-Hand schaltung oder das optionale Doppelkupplungsgetriebe, kurz DKG, das stolze 3900 Euro Aufpreis kostet. Damit gelingt der Sprint auf 100 km/h in 4,3 Sekunden. Das Siebengang-DKG spart sogar Sprit, denn der Norm verbrauch liegt bei 7,9 Litern Super (CO{-2}: 185 g/km) und somit 0,6 Liter niedriger als mit Handschaltung. Wer sich ein solches Sportinstrument kauft, weiß, dass er meist weit über dem Normverbrauch liegen wird.
Zügiger Zwischenspurt



Sportliches Fahren vermittelt besondere Erlebnisse. So wird das Runterschalten automatisch mit Zwischengas akustisch reizvoll unterlegt. Allein schon der Sound aus den doppelten Sport endrohren verführt zu zügigen Zwischenspurts, erst recht jedoch das sehr behände Fahr verhalten. Schließlich wurde es auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmt.
Das M2 Coupé kennt keine haarigen Kurven: Kurz angebremst, wieder aufs Gaspedal, schon rast die nächste Biegung auf einen zu - wenn man es so will. Das Coupé hat 19-Zoll-Aluräder auf exklusiv gezeichneten Schmiedefelgen. Die 245/35er-Reifen vorn und 265/35er hinten krallen sich in den Asphalt. Das aktive Differenzial hilft dabei. BMW stattet das Sportcoupé mit Hochleistungsbremsen aus. Auf kurvenreicher Strecke bieten die Sportsitze vorzüglichen Halt.
Auch optisch wird die muskulöse Linie betont. Die Karosse wirkt wuchtig, nicht zuletzt durch die auffällige Front mit riesigen Lufteinlasskanälen und den ausgestellten Radhäusern. Innen stößt man auf typische M-Accessoires wie Sportsitze, Sportlenkrad und M-Schalthebel. Wie es die Käufer erwarten, ist die Verarbeitung hochwertig. Verwundert hat aber, dass die beiden Türen des Coupés nicht mit sattem Klang ins Schloss fallen.
Zur Sicherheits- und Komfortausstattung zählen Xenon-Licht, Klimaautomatik und das aus gezeichnete Navigationssystem Professional mit großem Farbbildschirm.
BMW verlangt allerdings vielfach Aufpreis, so für den Internetanschluss Connected Drive (1000 Euro) oder das adaptive Kurvenlicht (560 Euro). Beim schlüssellosen Zugang für 290 Euro oder der elektrischen Sitzverstellung für 950 Euro fragt sich mancher schon, ob sich die lange Aufpreisliste nicht ver kürzen ließe. Der Kunde erhält nur die Lackierung in Alpinweiß, ohne mehr zu zahlen. Der Einstiegspreis liegt bei 56 700 Euro.