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Gründe für den Wechsel der Kfz-Versicherung

FOTO: pixabay.com / pixel2013
Es gibt viele Gründe, seine Kfz-Versicherung zu wechseln: Der Jahresbeitrag wird als deutlich zu hoch empfunden und ist dem Alter des Fahrzeugs nicht mehr angemessen; die Versicherung hat ihre Konditionen deutlich zu ihren Gunsten verschoben oder es gab schlechte Erfahrungen mit der alten Versicherung.

Vielleicht ist ein Autoverkauf auch der Grund, weil es für den angestrebten Neuwagen auf einmal wesentlich günstigere Kfz-Versicherungen gibt. Oft ist es aber einfach eine Frage der Bequemlichkeit, die uns dazu verleitet, den Wechsel der Versicherung unnötig lange hinauszuzögern. Doch die gute Nachricht vorneweg: noch nie war es so einfach wie heute, seine KFZ-Versicherung zu wechseln. Dieser Ratgeber zum Wechseln der Kfz-Versicherung dient dazu, jedem Autofahrer den besten Wechsel zu ermöglichen und ihn über alle Schritte aufzuklären, die für den Wechsel zu beachten sind.

Dramatische Einsparungsmöglichkeiten

Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist die Anzahl von Anbietern, die mit einer Kfz-Versicherung werben, dramatisch in die Höhe geschossen. Der forcierte Konkurrenzdruck hat gleichzeitig zu einem steilen Anwachsen der verschiedenen Tarife geführt. Experten schätzen, dass es heute über 300 verschiedene Tarife für die Kfz-Versicherten gibt. Die Möglichkeiten, bei der Kfz-Versicherung effektiv zu sparen, haben sich dadurch erheblich ausgeweitet. Natürlich schreckt der Dschungel an verschiedenen Angeboten erst einmal ab. Viele Autobesitzer scheuen den Aufwand, der mit der Wahl der richtigen Kfz-Versicherung verbunden zu sein scheint. Doch sind diese Bedenken unnötig, weil es im Internet bereits zahlreiche gute Tarifvergleichsrechner auch bei den Kfz-Versicherungen gibt. Mit einigen wenigen Angaben findet jeder Tarifvergleichsrechner die besten Angebote maßgeschneidert auf die eigenen Bedürfnisse. Die Einsparungsmöglichkeiten pro Jahr können enorm sein, was vielen Autobesitzern erst nach dem Einsatz der flotten Internetrechner richtig bewusst wird.

Was gute Kfz-Versicherungen auszeichnet

Als Erstes fallen einem Autobesitzer bei einer guten Autoversicherung günstige Jahresbeiträge ein. Doch auch der Genuss von Neukundenboni spielt bei einem Wechsel eine Rolle. Auch werben viele Versicherungen mit guten Rabatten und speziellen Vergünstigungen, die an Bedingungen gebunden sind, die erfüllt werden. Unterstützt zum Beispiel eine Versicherung das Führen eines Neuwagens mit einem günstigen Tarif, weil die Versicherung dadurch von einer geringeren Unfallgefahr ausgeht, so profitiert ein Kunde von diesem Tarif, der sich gerade einen Neuwagen angeschafft hat. Zusammengefasst sind die Höhe der Beitragsleistungen, die Höhe der Versicherungsprämie bei einem Wechsel, das Leistungspaket im Ganzen sowie die Schnelligkeit der Schadensregulierung bei einem Unfall und der Zustand des Kundenservices von einer entscheidenden Bedeutung.

Was bei einem Kfz-Versicherungswechsel beachtet werden sollte

Grundsätzlich ist eine Kfz-Versicherung zum Jahresende kündbar, wobei aufgrund der Einmonatskulanz der Stichtag der 30. November eines Kalenderjahres ist. Ein Sonderkündigungsrecht ist nur möglich, wenn der alte Anbieter während eines Vertrags die Vertragsbedingungen geändert hat, nach einem Schadensfall oder einem Fahrzeugwechsel. Auch sollte die Kündigung des alten Anbieters erst vollzogen werden, wenn der Vertrag mit der neuen Versicherung in trockenen Tüchern ist, denn eine voreilige Kündigung kann den Kaskoschutz kosten. Da Kündigungen nur in schriftlicher Form und von beiden Seiten unterschrieben gültig sind, empfiehlt sich für die Kündigung ein Einschreiben aufzusetzen und den alten Anbieter um eine Unterschrift bzw. Bestätigung zu bitten.

Verfahrensweise eines Wechsels

Durch die Digitalisierung ist ein Versicherungswechsel heute gängige Praxis und ein reines Routineverfahren. Der Antrag auf eine neue Kfz-Versicherung kann bei dem neuen Anbieter online erfolgen. Wenn der Anbieter keine Einwände hat, wird es wenig später ebenfalls online zu einer Bestätigung kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kündigung bei dem alten Anbieter vertretbar. Abgesehen von den Angaben zur eigenen Person, zur „Karriere“ als Autofahrer und zu dem Wagen, der zurzeit gefahren wird, liegt der Vollzug aller weiteren Schritte beim neuen Anbieter, damit der Wechsel zu Jahresbeginn reibungs- und übergangslos über die Bühne gehen kann.