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Lifestyle-SUV im neuen Kleid: Der Suzuki Vitara im TV-Check

Lifestyle-SUV im neuen Kleid: Der Suzuki Vitara im TV-Check

Der Suzuki Vitara trat 1988 seinen Siegeszug an, lange bevor ein europäischer Hersteller daran dachte einen Geländewagen auf den Markt zu bringen. Seit 2005 ist die aktuelle Generation auf dem Markt. Jetzt stellte Suzuki nun die neue Generation, die im März nach Deutschland kommt vor. Der Neue im TV-Check.

Der neue Fünftürer ist 4.175 mm lang, 1.775 mm breit und 1.610 mm hoch. Dank seines 2.500 mm langen Radstands ist ausreichend Platz für Insassen und Gepäck vorhanden. Damit ist der neue Japaner kompakter als der aktuelle Grand Vitara und der SX4 S-Cross mit dem er sich die Plattform teilt. Hinter der jetzt nach oben schwingenden Heckklappe können 375 Liter verstaut werden. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der neue Vitara wesentlich moderner und dynamischer. Angeboten wird der Vitara mit und ohne Allrad. Der 4x4-Vitara verfügt über das aus dem S-Cross bekannte Allgrip Allradsystem. Diese Antriebstechnik bringt bei vernünftigem Einsatz, mehr Fahrtüchtigkeit, besonders bei nasser oder glatter Straße. Das permanente Allradsystem mit schlupfabhängiger Kraftverteilung treibt unter normalen Fahrbedingungen zunächst nur die Vorderräder an, zeigt aber, dass sobald sich die Anforderungen wie unterschiedliche Fahrbahnreibung oder Fahrsituation ändern die Kraftverteilung zwischen den Achsen verlagert wird. Über den Drive-Mode-Select-Schalter kann der Fahrer zwischen den vier verschiedenen Fahrmodi Auto, Sport, Snow und Lock wählen und das System auf die unterschiedlichsten Fahrbedingungen anpassen. Bei den Motorisierungen kann zwischen einem Benzin- oder Dieselmotor mit 1,6-Liter Hubraum gewählt werden. Beide Motoren leisten 88 kW/120 PS und haben ein Start-/Stopp-System an Bord. Serienmäßig verfügt der Benziner über ein manuelles Fünfgang-Getriebe, kann aber auch mit einer Sechsgang-Automatik geordert werden. Der Diesel ist nur mit Sechsgang-Schaltung zu haben. Der Benziner erreicht sein maximales Drehmoment von 156 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen und ist kein Temperamentsbolzen, aber man kann gut im Verkehr mit schwimmen. Allerdings sollte man schaltfreudig sein. Eine bessere Wahl ist der kultivierte Diesel-Direkteinspritzer mit seinem Drehmoment-Bestwert von 320 Nm bei 1750 min-1. Bei den Konsumwerten geben die Japaner als Zielvorgabe für den Benziner im Schnitt zwischen 5,3 und 5,7 Liter an, beim Diesel gibt es noch keine Werte. Lediglich die anvisierten CO2-Werte des Diesels (2WD: 106 g/km, 4WD: 111 g/km) wurde verraten. Unser Verbrauch mit dem Vorserien-4x4-Diesel lag bei sieben Litern. Ob auf der Autobahn oder in kurvenreichen Strecken federte das Fahrwerk gut und komfortabel ab und die Lenkung arbeitete präzise. Der Innenraum des neuen Vitara machte einen wertigen, stylischen Eindruck. Die Ausstattungslinien und deren Inhalt sind noch nicht bekannt, aber Assistenzsysteme wie Tempomat, Rückfahrkamera, Abstandswarner und Kollisionswarner mit Bremsunterstützung wird es geben. Was der neue Vitara, der das Leben seiner Wettbewerber wie dem Opel Mokka und Skoda Yeti - deren Neupreise bei knapp unter 19.000 Euro beginnen - etwas schwerer machen soll, ist noch ein Geheimnis.