Mehr Premium im Qashqai

Zwei Jahre vor dem Modellwechsel geht Nissan in die Vollen.

Trier Im Feld der kompakten SUV und Crossover-Fahrzeuge lassen immer mehr Anbieter von sich hören. Um in diesem Konzert weiterhin die erste Geige spielen zu können, hat Nissan den Qashqai in vielen Bereichen aufgewertet und verbessert.
Zehn Jahre nach Einführung des Image-Trägers, der ein neues Fahrzeug-Segment begründete, legt Nissan mächtig Hand bei Europas erfolgreichstem Kompakt-Crossover an. 2,3 Millionen Mal ging der Qashqai über die Ladentheke. Die Neuerungen betreffen das Außendesign, eine höhere Qualität im Innenraum, verbesserte Fahrleistungen sowie mehr Komfort und Sicherheit.
Optisch sticht der neue "V-Motion"-Grill des neuen Front-Designs. Die bisherigen Halogen-Lampen werden von LEDs ersetzt. Auch adaptives Kurvenlicht ist jetzt erhältlich.
Viel wichtiger für den Fahrer ist jedoch, was sich in Sachen Assistenz-Systeme getan hat. Mit Hilfe des teilautonomen Fahrsystems ProPILOT tun sich neue Möglichkeiten auf. So hält das Fahrzeug nicht nur Geschwindigkeit und Abstand. Ein kleiner Tritt aufs Gaspedal genügt, um auf das vorherige Tempo zu beschleunigen.
Ergänzt um eine Fußgänger-Erkennung wurde zudem das Notbremssystem. Neu ist auch ein Warnhinweis für den Querverkehr. Der macht sich beim Rückwärts-Ausparken aus der Parklücke bezahlt. Außerdem gibt es eine Verkehrszeichen-Erkennung, einen Einpark-Assistenten, ein 360-Grad-Rundumsicht-System, einen Totwinkel-Assistenten und einen Spurhalte-Assistenten.
Bei den Antriebsaggregaten bleibt es bei zwei Diesel-Triebwerken (110 oder 130 PS) sowie zwei Benzinern mit wahlweise 115 oder 163 PS. Optionale Leichtmetallräder in mehreren Größen.
Nissan gilt als Top-Adresse und als Gründervater im Segment der Crossover und setzt beim Facelift deshalb ganz bewusst auf Premium-Anmutung, um seine "Pole-Position" in diesem Umfeld zu erhalten.
So erhält die Top-Ausstattung Tekna+ Nappaleder und ein Bose-Soundsystem mit acht Lautsprechern. Der Vierwege-Regler am unten abgeflachten Lenkrad soll die Bedienung des Kombi-Instrumentes erleichtern.
Die Preisliste beginnt bei 20 490 Euro in der Basisversion Visia und endet beim tekna+ (+ 11 700 Euro).
Markteinführung ist im August, geordert werden kann er schon jetzt bei den regionalen Nissan-Händlern.