Nachsorge für das Urlaubsmobil

Nachsorge für das Urlaubsmobil

Es gibt einige Zeitpunkte im Verlauf eines Kalenderjahres, an denen sich Autobesitzer einmal umfassend mit ihrem Fahrzeug beschäftigen sollten. Checks zum Frühjahr, vor dem Winter oder vor dem Antritt einer längeren Reise sind nichts Ungewöhnliches - aber auch nach der Heimkehr aus dem Urlaub sollte man sein Fahrzeug gründlich inspizieren.

Trier. Es gibt mehrere gute Gründe, warum man sein Auto auch nach der Rückkehr aus den Ferien untersuchen und für den Alltag wieder präparieren sollte. So erspart man sich unter Umständen Ärger und Kosten.
Dazu gehört es in erster Linie, den Koffer- und Innenraum zu entrümpeln und einen Dach gepäckträger wieder zu entfernen. Beide sollten gründlich gereinigt werden. Das gilt vor allem dann, wenn Kinder mit unterwegs waren.
Unterlässt man solcherlei Vorsicht, kann das böse Erwachen schnell folgen. Aus dem Urlaub mitgebrachter salzhaltiger Sand beschleunigt nämlich oft die Rostentwicklung in versteckten Innen- und Hohlräumen des Automobils. Der Rost kann sich auch in den Ritzen der Ansaugöffnungen für die Innenraum belüftung festsetzen. Der ADAC empfiehlt zusätzlich, nach einem Aufenthalt am Meer den Fahrzeugunterboden und speziell die Radkästen mit einem Hochdruckreiniger zu säubern.
Auch die Reifen sollten nach der Heimkehr einer genauen Prüfung unterzogen werden. Eventuelle Reifenschäden erkennt man nämlich nicht nur auf den Laufflächen. Nicht selten verbergen sie sich auch an den schlecht einsehbaren Innen seiten der Reifenflanken.
Um das Fahrzeug wieder für den Alltagsbetrieb fitzumachen und auch um sich unnötigen Ärger zu ersparen, sollte eine KFZ-Werkstatt die Menge der Kühlflüssigkeit, den Säurestand der Batterie, den Ölstand und die Reifenprofiltiefe kontrollieren sowie den Luftfilter reinigen oder erneuern. jüb