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Neues SUV: Der Ssangyong Tivoli im TV-Check

Neues SUV: Der Ssangyong Tivoli im TV-Check

Seit 2011 ist der koreanische Autobauer Ssangyong als Tochter der belgischen Alcopa-Gruppe wieder auf dem deutschen Markt . Mit einer rundum erneuerten Modelpalette und seitdem auch mit einem kontinuierlich ausgebauten Händlernetzt und ständig steigenden Absatzzahlen.

Jetzt kommt das nächste Produkt des "Nischenbesetzers" in der On- und Offroad-Szene auf den Markt: Der "Tivoli", ein leichtes SUV, im Moment (noch) nur als Fronttriebler und mit Benzinmotor. Bis Herbst jedoch sollen eine weitere Dieselvariante und dann auch die Allrad-Ausführungen auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Der Tivoli geht mit einer günstigen Kombination an Verlockungen und Vorteilen in das Rennen gegen die in diesem Segment starke Konkurrenz. Günstiger Preis, ordentliche Ausführung, Kombination aller Motorenvarianten mit den Antriebs- und Getriebemöglichkeiten. Der Ssangyong Tivoli bringt als jüngster Spross des kleinsten koreanischen Autobauers einiges an Morgengabe mit, um das angestrebte Ziel von 2500 Zulassungen (über alle Modellreihen hinweg) in diesem Jahr noch zu erreichen.

Waren es im ersten Jahr nach der Rückkehr der Marke noch kaum erwähnenswerte 303 Zulassungen, so stehen denen bereits 1171 Verkäufe im vergangenen Jahr gegenüber. Klein, aber stetig wächst die Zahl der Absätze und der Händler, die allesamt Service und Verlauf bieten. 166 sind es derzeit aktuell in Deutschland, auf bis zu 300 will man bis zum Jahr 2018 kommen.

Das neue Kompakt-SUV macht auf den ersten Eindruck einen ziemlich "knuffigen", stimmig geschnittenen Eindruck. Wahlweise gibt es ein in Kontrastfarben lackiertes Dach sowie jede Menge an Individualisierungsangeboten und vielfältigen Ausstattungsoptionen. Das ist in dieser Klasse nicht eben üblich. Auch die Verarbeitung der Materialien, das ansprechend und nicht in dröger grauer Hartplastik gestaltete Interieur machen den Tivoli zu einer echten Alternative. Mit sieben Airbags, im Verhältnis 40:60 umklappbaren Sitzen, einem großen Siebenzoll-Monitor, einem modernen Entertainment-System, klimatisierten Fahrersitzt und einem dreifach verstellbaren Ansprechen des Lenkmodus zeigen die Koreaner, dass sie gelernt haben, worauf es ankommt: Ein ordentliches Grundgerüst in Sachen Sicherheit und Komfort und jede Menge Möglichkeiten, sich sein eigenes Paket zusammen zu stellen.

Dergestalt will man gegen die Konkurrenz wie etwa den Markführer Opel Mokka, den Renault Captur oder auch den Mini Countryman antreten. Größtes Plus ist sicherlich neben dem Preis (ab 15.990 Euro) die Möglichkeit der Kombinierbarkeit von Motoren, Getriebevarianten sowie 2WD oder 4WD-Ausführungen. Damit können andere Hersteller in dieser ausschließlichen Form nicht aufwarten.
Zum Verkaufsstart schickt Ssangyong den Tivoli in den Ausstattungsvarianten Crystal, Quartz und Sapphire zu Preisen zwischen 15.990 (128 PS Benziner 2WD) und 24.990 Euro (Diesel mit Allradtechnik in der Ausführung Sapphire) ins Rennen. Markteinführung ist in diesen Tagen. Dieselmotoren und Allrad werden im Herbst nachgeschoben. Erstes Fazit: Der Ssangyong Tivoli überrascht in vielfacher Hinsicht. Und das ausgesprochen positiv.