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Fahrbericht: Nissan komplettiert die Micra-Familie

Fahrbericht : Nissan komplettiert die Micra-Familie

Zur fünften Generation gibt’s nun die Basisversion.

TRIER Im April des vergangenen Jahres stellte Nissan die fünfte  Generation des Micra mit gewachsenen Dimensionen und komplett überarbeitetem Design vor. Jetzt reichen die Japaner auf dem deutschen Markt die Einstiegsversion des Kompaktfahrzeugs nach. Für den in Europa designten und produzierten Fünftürer steht ab sofort neben dem jeweils 90 PS starken Benziner und Diesel auch das Einliter-Einstiegs­aggregat zur Wahl.

Der Dreizylinder, der 71 PS leistet, erreicht sein maximales Drehmoment von 95 Newtonmetern bei 3500 Umdrehungen. Der kleine Dreizylinder muss ohne Turbo auskommen und meistert den Spurt von null auf Tempo 100 in gut 15 Sekunden und erreicht in der Spitze 161 km/h. Dabei konsumiert er laut Datenblatt 4,6 Liter Sprit.

Die Kraft wird mittels eines gut zu schaltenden Fünfgang-Getriebes auf die Räder gebracht. Das Fahrwerk des kleinen Japaners ist gut abgestimmt, und die Lenkung arbeitet präzise. Sofern man flotter unterwegs sein möchte, sollte man allerdings nicht schaltfaul sein. Im Stadtverkehr fühlt sich der Einstiegs-Micra am wohlsten, aber auch auf der Landstraße und auf der Autobahn kann man gut im Verkehr mitschwimmen.

Die Preispalette für den Micra 1,0 Visia beginnt bei 12 990 Euro.

Auch der Micra mit der Basismotorisierung ist mit vielen Technologien, die dem Komfort und der Sicherheit dienen, ausgestattet – je nach Ausstattungsversion aufpreis­pflichtig oder auch optional. Zwischen zehn Außenfarben und zusätzlichen Foliendekoren kann der Micra-Käufer seinen Wagen individuell zusammenstellen.

Innen stehen drei Farbwelten zur Auswahl.

Unter anderem hat der kleine Japaner als erster Vertreter in der Kleinwagenklasse das Bose-Personal-Sound-System an Bord. Dieses besteht aus sechs Lautsprechern in den Kopfstützen, Vordertüren und der A-Säule und sorgt für ein hervorragendes Klangerlebnis. Wegen des Breitband-Lautsprechers in den Vordertüren konnte auf einen Subwoofer im Kofferraum verzichtet werden.