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Opel: Tschüss Meriva, willkommen Crossland X

Opel: Tschüss Meriva, willkommen Crossland X

Tschüss Meriva, willkommen Crossland X: Opel besetzt erstmals das Segment der so genannten CUV. Eine erste Begutachtung und Sitzprobe des TV.

Opel wird seinen Kunden in der Zukunft ein "X" vormachen: Keines für ein "U", aber eines für alle möglichen Einsatzbereiche. Denn der drittletzte Buchstabe des Alphabets wird sich, angefangen vom SUV Mokka, in Zukunft durch die Modellpalette ziehen. Mit dem Crossland X, der nicht der Nachfolger des Meriva sein, diesen aber ersetzen soll, folgt das zweite "X-Mobil". Diesem wird im Herbst der Grandland X folgen, der in der "Zafira-Liga" spielen soll.

Der Crossland X wird ab Sommer bei den Händlern der Region stehen. Er ist ein bisschen, SUV, ein wenig Kombi, ein Schuss Pkw. Crossover nennt sich sowas im automobilen Neuhochdeutsch. Vor allem aber ist er eines: Ein Opel, wenngleich er auch gemeinsam mit dem PSA-Konzern entwickelt wurde.

Und genau das sieht man dem 4,21 Meter langen Fahrzeug mit dem charakteristischen Design-Merkmal des Opel ADAM, dem scheinbar "schwebenden Dach", an. Die durchgehende Chromlinie, die über den Seitenfenstern bis nach hinten in die C-Säule verläuft, steht neben Bedienungselementen, und Gestaltung des Innenraums für die konkrete Aussage: Hier kommt ein Opel.

Der Neue bietet die SUV-typische Kunststoff-Beplankung, erhöhte Sitzposition, ein variabel gestaltbares Interieur, dazu den Telematikdienst Opel "Onstar" und ein modernes Infotainment-System. Zudem ist die Anbindung von Android- oder Apple-Smartphones möglich. Eine erste optische Begutachtung und eine Sitzprobe bestätigen die These: Alles, was im Interieur verbaut ist, kommt aus den Opel-Regalen und Schubladen.
Je nach Ausstattung gibt es Extras wie etwa eine Lenkrad-Heizung, ein Panorama-Glasdach oder eine um 15 Zentimeter verschiebbare Rückbank. Mit deren Hilfe lässt sich der Inhalt des Kofferraums von 410 auf 520 Liter erweitern. Mit herunter geklappten Rücksitzlehnen entsteht ein Raum von 1.255 Litern.

Drei Dreizylinder-Benziner und zwei Dieselaggregate vom Allianzpartner PSA zwischen 81 und 130 PS sorgen für den Vortrieb. Eine Allradversion ist nicht vorgesehen. Preise nennt Opel derzeit noch nicht.

Jürgen C. Braun