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Schönheits-OP für den Mitsubishi ASX

Schönheits-OP für den Mitsubishi ASX

Mitsubishi hat dem SUV ASX ein Facelift für das neue Modelljahr angedeihen lassen. Der TV ist den Neuen bereits gefahren.

Kosmetische Operationen werden im Autobereich in der Regel mit dem Begriff "Facelift" umschrieben. Das klingt nicht gar so schlimm wie bei den fahrenden Personen, denen man zuweilen Falten retuschieren, überflüssige Pfunde absaugen oder krumme Nasen begradigen müsste. Blech ist da geduldiger. Und die Herren Designer können sich auch gleich noch mit den Ingenieuren zusammentun und ein paar technische Neuerungen in das Gesamtpaket mit einfließen lassen. So wie bei dem kleinen sportlichen Vehikel namens ASX, das Mitsubishi in diesem Segment anbietet.

Zur Optik: Sie ist etwas markanter geworden, die Front steht etwas steiler. Hinzu kommen der abgedunkelte Grill mit schwarzen Lamellen, ein neuer Unterfahrschutz und ein paar Chromspangen. Einen Namen hat das Ergebnis der Schönheits-OP auch noch: "Dynamic Shield". Der Wunsch nach mehr Dynamik im Auftritt ist in diesem Begriff Programm. Der Einstiegspreis beläuft sich auf 19.490 Euro.

An dem 4,36 Meter langen ASX haben die Japaner jedoch nicht nur am stylischen Auftritt herum gewerkelt. Auch das Navigations- und das Audiosystem wurden zusätzlich "auf Vordermann" gebracht. So gibt es ab sofort einen 6,1-Zoll-Touchscreen-Monitor, ebenso wie eine neue Menügrafik und eine komfortablere Bluetooth-Kopplung für das Smartphone. Ein Plus des ASX ist sein Raumangebot. Das Gepäckabteil fasst 419 Liter. Legt man die Rückenlehnen (teilbar im Verhältnis 40:60) um, entstehen daraus großzügige 1.219 Liter.

Zu den Triebwerken: Basisangebot ist der 117 PS starke 1,6-Liter-Benziner , dessen Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe auf die Vorderräder übertragen wird. Auf der Dieselseite ist der 1,6 Liter große Vierzylinder mit 114 PS die Einstiegswahl. Hier steht ein Sechsgang-Getriebe zur Verfügung. Der Wagen ist sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb erhältlich.. Die Spitzenversion wird von einem 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS befeuert. Sie ist ausschließlich mit Allradantrieb und Sechsstufen-Automatik erhältlich

Ungeachtet des Drehmoments von 360 Newtonmetern bei 1.500 Umdrehungen mangelt es dem ansonsten unauffällig und ohne "Mucken" arbeitenden Motor etwas an Vortriebsvermögen beim Anfahren. Hier genehmigt sich die Wandlerautomatik einiges an der zur Verfügung stehenden Kraft. Optional lassen sich die Gänge aber auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Zum Start ins neue Modelljahr gibt es zwei Sondermodelle. Die "Diamant Edition" (ab 21.990 Euro) gibt es für den Basisbenziner. Sie bietet dem Kunden, so der Hersteller, mit ihrer Mehrausstattung einen Bonus von 1.400 Euro. Dazu gehören 18-Zoll-Aluräder, elektrisch anklappbare Außenspiegel und verbreiterte Kotflügel, ebenso wie ein silberfarbener Unterfahrschutz. Im Interieur findet man etwas Klavierlack, ein Multifunktionslenkrad, Klima-Automatik und Bluetooth-Schnittstellen für Audio- und Freisprech-Einrichtungen. Die "Diamant Edition+" (23.490 Euro) verfügt zusätzlich über eine schwarze Dachreling, dunkel getönte Scheiben und Xenon-Scheinwerfer. Für alle Versionen gilt eine Fünf-Jahres-Garantie.
Jürgen C. Braun