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TV-Autotest: Mein Freund ist Outlander…

TV-Autotest: Mein Freund ist Outlander…

Mit der dritten Generation des Outlander geht Mitsubishi in ein heiß umkämpftes Segment, das sich zwischen Kombis, Minivans und SUV (Sport Utility Vehicles) auftut: Einen „Onroad-Crossover“ nennt der Hersteller denn auch die komplette Neuentwicklung des Fahrzeugs, das im Jahr 2003 zum ersten Mal auf den Markt kam und von dem bis heute hierzulande etwa 35.000 Exemplare verkauft wurden.

 Der Mitsubishi Outlander.
Der Mitsubishi Outlander. Foto: Jürgen C. Braun

Die Markteinführung ist Ende September mit Diesel- und Benzin-Triebwerken in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten (Inform, Invite und Instyle). Ab November wird es dann noch zusätzlich eine Diesel-Version mit Automatik geben.

Der Outlander der dritten Generation hat von jedem Fahrzeug-Segment etwas: viel Variabilität als Fünf- oder Siebensitzer, dazu die Möglichkeit wahlweise als Front- oder Allradler auch einmal bei Sport, Spiel und Freizeit unbeschwert abseits befestigter Pfade zu fahren. Hinzu kommen bei nahezu unveränderten Preisen etliche neue Details in Sachen aktiver und passiver Sicherheit, Komfort und Umweltverträglichkeit (geringerer Verbrauch, weniger Schadstoff-Emissionen).

Zu den Antriebsvarianten gehört unter anderem ein sparsamer 2,2-Liter-Diesel der je nach Getriebevariante nach Hersteller-Aussagen höchstens einen Normverbrauch von 4,8 Litern bei einem CO2-Ausstoß von 126 g/km erreichen soll. Außerdem wird der neue Outlander mit einem zwei Liter großen Benziner als Kraftquelle angeboten. Beide Motoren leisten 150 PS und sind mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet.

Nach einem Facelift der zweiten Generation vor zwei Jahren wurde aus dem neuen Outlander ein in allen Bereichen weiter entwickeltes Fahrzeug. Das gilt mit einer klaren Formensprache zum Einen für den optischen Auftritt des 4,66 Meter langen Fahrzeugs. Der Innenraum macht mit hochwertigen Materialien bis hin zu Leder (optional), und angenehmer Haptik einen sehr gediegenen Eindruck. Den Outlander positioniert Mitsubishi in diesem Segment oberhalb des eigenen ASX, sodass ein "Kannibalisierungseffekt" nicht befürchtet wird.
Der Outlander der dritten Generation ist bei einem Radstand von 2,67 Metern ein echter Verwandlungskünstler.

Innerhalb weniger Handgriffe wird aus dem Fünf- ein Siebensitzer, wandeln sich Bestuhlung in Ladeflächen, kann das Auto je nach "Gustos" halb als Pkw, als Kombi oder auch als Transportfahrzeug genutzt werden. Eine praktische Einstiegshilfe erleichtert das Platz nehmen in der dritten Reihe. Unterhalb des Kofferraumbodens befindet sich ein weiterer Stauraum. Sollte es vonnöten sein, kann man den "Chamäleon-Japaner" mit einem Ladevolumen von dann 1745 Liter bei einer durchgehenden Ebene von 1,69 Meter auch zum Umzugstransporter umfunktionieren.

Auch in Sachen aktiver und passiver Sicherheit ist der Mitsubishi Outlander von der Einstiegs-Variante "Inform" her serienmäßig umfangreich ausgestattet. Sieben Airbags (inklusive eines neuen Knie-Airbags), Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer, ISOFIX-Kindersitzverankerungen, ABS, Fahrstabilitäts-Regelungen und eine weiter entwickelte Sicherheits-Fahrgastzelle gehören dazu. Mitte des kommenden Jahres will das Haus noch eine Variante mit Plug-in-Hybrid anbieten. Deren rein elektrische Reichweite soll etwa 50 Kilometer betragen. Im kombinierten Betrieb sollen pro Akkuladung und Tankfüllung etwa 800 Kilometer möglich sein.

Zu den Ausstattungsdetails je nach Variante gehören zahlreiche neue Assistenzsysteme. Das sind beispielsweise eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Auffahrwarnsystem, oder ein Spurhalteassistent. Die dritte Generation des Mitsubishi Outlander kommt in diesen Tagen zum unveränderten Einstiegspreis von 24.490 Euro nach Deutschland. Wie bisher wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Das Ende der Fahnenstange liegt bei 38.890 Euro für den 2.2 DI-D 4WD "Instyle".