Daran erkennen Sie seriöse Umzugsunternehmer

Daran erkennen Sie seriöse Umzugsunternehmer

Wer einen Umzug plant, ist in der Regel auf externe Hilfe angewiesen, um die viele Arbeit zu bewältigen. Umzugswillige, die weit weg ziehen oder einen sehr großen Haushalt von A nach B bringen müssen, fahren mit einem Spediteur meist besser als nur mit der Hilfe von Freunden.

Doch wie erkennen sie ein seriöses Speditionsunternehmen und wie viel darf ein Umzug kosten? Wer ein paar einfache Ratschläge beachtet, spart sich nicht nur eine Menge Stress, sondern erlebt auch finanziell keine böse Überraschung. Hier unsere besten Tipps für einen problemlosen Umzug mit Speditionsunternehmen.

Tipp 1: Vorbesichtigung für eine seriöse Aufwandseinschätzung verlangen
Seriöse Umzugsunternehmen sehen sich zuerst an, wie groß die Wohnung und der Hausstand des Kunden ist und welche Gegenstände transportiert werden müssen. Erst danach erstellen sie einen Kostenvoranschlag. Es kann schließlich immer vorkommen, dass sperrige Hausflure den Umzug erschweren, schwere Haushaltsgeräte oder besonders fragile Einrichtungsgegenstände transportiert werden müssen. Umzugsfirmen können nur einen seriösen Kostenvoranschlag ausstellen und den Arbeitsaufwand kalkulieren, wenn sie darüber Bescheid wissen. Aus diesem Grund sollten Umzugswillige auf eine vorherige Besichtigung bestehen. So verhindern sie, dass sie im Nachhinein von einer viel höheren Rechnung überrascht werden als zuvor vom Spediteur angenommen.

Tipp 2: Kostenvoranschlag vorab einholen und Abzocke vermeiden
Bei einem Umzug mit der Hilfe eines Speditionsunternehmens wird der Rechnungsbetrag in den meisten Fällen nach dem entstandenen Aufwand oder einem festen Stundentarif festgesetzt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, auf einen Kostenvoranschlag zu bestehen. Ein seriöses und zuverlässiges Umzugsunternehmen erstellt eine detaillierte Kostenberechnung. Dazu gehört der Stundenlohn für die Spediteure, die Transportkosten, die Kosten für das Aufstellen eines Halteverbotsschilds sowie für Packmaterial und Montage. Zudem sollten Verbraucher darauf achten, dass alle Preise mit Mehrwertsteuer ausgewiesen sind, um nicht später noch einen satten Zuschlag zahlen zu müssen. Ohne einen Kostenvoranschlag sollten Sie keiner Umzugsfirma einen Auftrag erteilen.

Tipp 3: Tagesfestpreise - häufig nur Lockangebote
Einige Unternehmen bieten Tagesfestpreise an. Dabei handelt es sich aber oft um Lockangebote, bei denen im Voraus zu wenig Arbeitszeit eingeplant wird. Jede Stunde, die über die geplante Arbeitszeit hinausgeht, wird dann meist sehr teuer in Rechnung gestellt . Kunden sollten deshalb genau prüfen, welche Leistungen im Festpreis inbegriffen sind. Dies sollte auch vertraglich geregelt sein.

Wer sparen möchte, sollte lieber auf Sondertarife achten: Manchmal bieten Speditionen an bestimmten Tagen in der Woche besonders günstige Tarife. Wer an diesen Tagen umzieht, spart bares Geld.

Tipp 4: Auf teure Sonderversicherungen achten
Wer sich auf seriöse Spediteure einlässt, gestaltet seinen Umzug in der Regel erheblich komfortabler und schonender für die Einrichtungsgegenstände . Für einen sicheren Transport bieten viele Umzugsunternehmen Sonderversicherungen an, die im Falle von Bruchschäden und Kratzspuren greifen. Allerdings kosten diese Versicherungen auch einen satten Aufschlag. In der Regel reicht die gesetzliche Versicherung des Spediteurs vollkommen aus, die ab einem Umzugsfahrzeugs-Gewicht von 3,5 Tonnen aufwärts greift.

Mehr von Volksfreund