Darauf sollte kein Heimwerker verzichten

Gutes Werkzeug : Darauf sollte kein Heimwerker verzichten

In nahezu jedem Privathaushalt und auf jeder Baustelle lässt sich ein Hilfsmittel immer wieder finden - Die Rede ist von der Schraubzwinge. Gerade bei Hobby-Handwerkern ist die Schraubzwinge eines der meistgenutzten Tools, welche viele Arbeitsschritte enorm erleichtert.

In diesem Artikel soll es darum gehen, was Sie beim Kauf einer Schraubzwinge beachten sollten und ob der Hersteller dabei eine besondere Rolle spielt.

Welche Hersteller gibt es?

Neben vielen "No-Name" Artikeln gibt es einige größere Hersteller, die sich vor allem bei Handwerkern durchgesetzt haben und immer mehr auch den Privathaushalt erobern. Allen voran sollte man hier den Hersteler "Bessey" benennen. Doch auch die Produkte von "format" und "fortis" stechen durch eine außerordentlich gute Qualität hervor. Doch was unterscheidet eine Schraubzwinge dieser Hersteller von den vielen kleineren Marken und Noname Produkten? Bei einem Hilfsmittel, welches so regelmäßig genutzt wird, kommt es auf die Langlebigkeit und Verlässlichkeit an. Nichts ist ärgerlicher als eine Schraubzwinge, welche nach einiger Zeit an Spannkraft verliert, oder überhaupt nicht genug Spannung erzeugen kann. Es kommt also tatsächlich auf die Qualität an. Während viele günstige Produkte billige Kunststoff-Spannbacken verwenden, wird bei den oben genannten Marken auf qualitativ hochwertige Materialien geachtet. Von Ganzstahl-Schraubzwingen, bis hin zu Temperguss-Schraubzwingen - Klassisch mit einer Spindel, oder die einfache Einhandzwinge - bei den Markenherstellern machen Sie garantiert nichts falsch.

Was kostet eine gute Schraubzwinge?

Ähnlich wie bei einer guten Zange ist es auch bei den Zwingen. Für eine qualitativ hochwertige, langlebige und zuve rlässige Schraubzwinge sollten Sie etwas mehr investieren. Doch schon ab 15 - 20 Euro können Sie die Artikel der bekannten Marken erwerben. Gerade im Online-Handel sind die Produkte bereits relativ günstig zu haben. Sollten Sie zu dem Personenkreis gehören, der die Zwingen im täglichen Einsatz hat, also auf einer aktuellen Baustelle, oder als selbstständiger Handwerker, müssen Sie bestenfalls etwas mehr einkalkulieren. Doch bis ca. 30€ werden die verschiedenen Modelle auch hier allen Ansprüchen gerecht.

Das sollten Sie zusätzlich beachten

Achten Sie bei der Anschaffung jedoch unbedingt auf die wichtigsten Faktoren für die geplante Anwendung. Gerade die Spannweite und -tiefe, sowie die Spannkraft und die Größe der Spannbacken sind entscheidend. Dies sollten Sie anhand des für Sie wichtigen Einsatzzweckes individuell anpassen. Wenn Sie zum Beispiel größtenteils Holz verarbeiten, sollten die Spannbacken eher größer sein, um die wirkenden Kräfte auf eine möglichst große Fläche zu verteilen. Bei weichen Holzsorten können sonst unschöne Abdrücke verbleiben. In der Verarbeitung von Metallen spielt dies dahingegen kaum eine Rolle. Hier kommt es eher auf eine besonders hohe Spannkraft an, sodass die Werkstücke auch bei einer glatten Oberfläche nicht beginnen zu rutschen. Ein weiteres Beispiel wäre eine zu große Schraubzwinge bei eher filigranen arbeiten. Diese könnte aufgrund ihres Volumens leicht störend wirken und je Größer die Zwinge ist, desto instabiler wird sie rein physikalisch. Es macht daher Sinn einige verschiedene Größen und Formen zur Hand zu haben, um für jede Situation bestens vorbereitet zu sein.

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