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Technik
Die Digitalisierung hält Einzug im Wohnzimmer – so ändert sich unser Leben

FOTO: pixabay.com / geralt
Vor einigen Jahren war noch ein lautes Wehklagen zu hören, weil Kinder und Jugendliche auch in Trier und Umgebung weniger draußen spielen, sondern ihre Freizeit mehr und mehr mit elektronischen Geräten verbringen. Mittlerweile ist die Digitalisierung auch von den Eltern akzeptiert, die ihrerseits von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren.

Das Internet of Things erleichtert das Leben

Wäre es nicht großartig, wenn sich die Dachfenster des Hauses bei einem nahenden Unwetter von selbst schließen würden? Wenn der Kühlschrank allein die fehlenden Lebensmittel nachbestellt und die Kaffeemaschine am Morgen selbsttätig anspringt, sodass man täglich von frischem Kaffeeduft geweckt würde? In einem smarten Heim sind diese und noch viel mehr Dinge möglich, darum rüsten immer mehr Bürger ihre Häuser um. Von unterwegs die Heizung oder die Jalousien bedienen, gewarnt werden, wenn sich Personen dem Haus nähern oder den Stromverbrauch per App kontrollieren - intelligente und vernetzte Geräte erleichtern das Leben und erhöhen die Sicherheit. Dafür ist es nötig, dass die Geräte miteinander verbunden werden und die gleiche "Sprache sprechen". Diese Verbindung nennt sich Internet of Things - das Internet der Dinge.

Die Zukunft ist papierlos

Im Zuge der Digitalisierung sind es jedoch auch die kleinen Dinge, die im Alltag einfach Freude machen, da sie ihn von unnötigem Ballast befreien. So wird der heimische Drucker immer seltener gebraucht, weil Dokumente in digitaler Form abgespeichert werden, und auch die Buchhaltung erfordert keinen Wust von Dokumenten mehr, sondern kann papierlos erfolgen. Schritt für Schritt wird so immer weniger wertvolles Papier gebraucht, da alle Daten auf den immer billiger werdenden Speichermedien wie Clouds abgelegt werden.

Daten müssen geschützt werden

Natürlich hat die Digitalisierung des Alltags auch Nachteile. So können viele Personen den Anschluss verlieren, weil sie sich die neuen Technologien nicht leisten können oder mit deren Bedienung überfordert sind. Zudem melden Datenschützer Bedenken an, denn schon in einem Smart Home sind die anfallenden Daten nicht immer ausreichend geschützt. Den Sicherheitsstandard bei diesen Anwendungen zu erhöhen, ist eine notwendige Bedingung für den Ausbau der Technologien, ansonsten können sich zum Beispiel Fremde in das Haussystem hacken und Schaden anrichten, oder private Informationen können gestohlen werden.

Was die Speicherung von sensiblen Daten bei einem Cloudanbieter betrifft, so sollte man stets nur einen Anbieter wählen, der mindestens in Europa, besser jedoch in Deutschland seinen Sitz hat. Hier gelten nämlich strengere Datenschutzregeln, sodass die abgelegten Daten einfach sicherer sind.

Freizeitspaß findet immer häufiger online statt

Viele der Väter, die sich vor einiger Zeit noch über ihren Nachwuchs beschwert haben, der seine Freizeit gerne vor verschiedenen Spielekonsolen oder am Handy verbrachte, sind heute selbst in ihrer Freizeit online zu finden. Das liegt ganz einfach daran, dass es immer mehr tolle Angebote gibt, auf die der Zugriff besonders leicht ist, was den entspannungswilligen Vätern gerade nach Feierabend besonders gelegen kommt. So muss man eben nicht mehr den Schlips umbinden und zig Kilometer zu einem Spielkasino fahren, um eine gepflegte Runde Roulette oder Black Jack zu spielen, sondern kann sich einfach von zu Hause in einem digitalen Casino einloggen und hat einen ganz ähnlichen Effekt. Das Gleiche gilt beim Thema Sportwetten, die für Sportbegeisterte ein nicht unwesentlicher Teil des Spaßes sind. Online kann man nicht nur auf die klassischen Spiele wie Fußball setzen und mit Livewetten den Nervenkitzel noch erhöhen, man kann tatsächlich auf Sportereignisse in der ganzen Welt wetten und hat so noch mehr Spannung.

Seriöse Anbieter geben Sicherheit

Bei diesen Wetten spielt man natürlich um "echtes Geld", sodass es besonders wichtig ist, einen seriösen Anbieter zu finden, der auch die erforderlichen Zertifikate besitzt. Denn man zahlt einerseits Geld ein und will andererseits im Fall eines Gewinns auch die Sicherheit haben, das gewonnene Geld auch ausgezahlt zu bekommen. Auf einer Seite wie wettanbietervergleich.de kann man sich über die verschiedensten seriösen Anbieter informieren und sieht auch gleich deren besondere Angebote und mögliche Boni. Da steht einem gemütlichen und gleichzeitig aufregenden Wettabend nichts mehr im Weg.

Assistenten mit Sprachsteuerung

Alexa, Siri & Co gehören zwar streng genommen zu einem smarten Home, bekommen jedoch gesonderte Aufmerksamkeit, da sie oft auch bei Menschen zu finden sind, die im Traum nicht daran denken, ihre Steckdosen und Glühbirnen miteinander zu vernetzen. Bei den sprachgesteuerten Assistenten ist die Hemmschwelle jedoch wesentlich niedriger, zudem haben sich viele Menschen im Alltag schon an die nützlichen und praktischen Helfer gewöhnt. Seit die Sprachsteuerung immer präziser und besser funktionierte, erlebten Siri & Co einen echten Aufschwung. Begonnen hat alles mit den Sprachbefehlen am Handy, heute findet sich in vielen Wohnzimmern eine Box namens Alexa, mit der zahlreiche Amazon Anwendungen gesteuert werden können. Alexa ist gerade ein echter Hype, mit dem Apples Siri oder Cortana von den Windows-Rechnern nicht mithalten können.

Problem Datenschutz

Datenschützer haben jedoch Bedenken, was die intelligenten Assistenten betrifft, die das Leben erleichtern sollen. Denn alles, was in ihrer Nähe gesprochen wird, kann theoretisch in das Rechenzentrum ihrer Erbauer übertragen werden, auch wenn das Gerät nicht bewusst aktiviert wurde. So gab es im Jahr 2017 einen kleinen Skandal, als bekannt wurde, dass die CIA Bürger über deren smarten Samsung Fernseher belauscht hatte. Es hatte sich dabei zwar nicht um einen großen Lauschangriff gehandelt, doch es wurde deutlich, wie einfach die Technik auch gegen ihren Besitzer eingesetzt werden kann. Mit Geräten wie Alexa ist das Abhören potenziell natürlich noch einfacher, da sie für die Auswertung von Sprache programmiert wurden.

Ob am Ende die Bedenken siegen oder der versprochene Komfort der eingesetzten Geräte auch den letzten Skeptiker überzeugt? Schlussendlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die neuen Technologien flächendeckend durchsetzen. Denn was möglich ist, wird immer auch gemacht. Der Einzelne kann sich nur schützen, indem er Plattformen, Geräte und Programme bewusst nutzt und sich ausführlich informiert.