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Die Immobiliensituation in Trier und Umgebung

Die Immobiliensituation in Trier und Umgebung

Eine asiatische Redensart spricht gern davon, dass‚ in jeder Krise auch eine Chance läge.’ Und tatsächlich ermöglichen die momentane Finanzkrise und die daraus resultierenden Gegenmaßnahmen durchaus auch Chancen. So ist es beispielsweise nur eine Seite der Medaille, dass der historische Niedrigzins die Spareinlagen „des kleinen Mannes“ torpediert.

Dass daraus aber auch ein niedriger Zins für die Kredite und Darlehen, besonders jene mit langer Laufzeit, entsteht, wird in diesem Zusammenhang eher selten erwähnt.
Diese langfristigen Kredite werden aber zumeist aufgenommen, um den Kauf von Wohn- und Geschäftsraum zu finanzieren zu können. Und genau das ist der Trend der Tage. Die Immobilienmarktbranche boomt wie lange nicht und wer sich bisher mit dem Gedanken trug, den Sprung in die eigenen vier Wände zu wagen, sollte dies jetzt tun. Das gilt nicht nur für Trier und seine Umgebung, sondern ist Teil einer gesamtdeutschen Entwicklung.

Die Achse Trier-Luxemburg

Für viele Menschen ist es inzwischen Alltag geworden, als Grenzgänger zwischen Luxemburg und Trier zu pendeln. Der gesetzliche Mindestlohn im Nachbarland und die herzliche Kultur seiner Einwohner sind neben der Nähe nicht zu verachtende Faktoren bei der Arbeitsplatzsuche. Und so wird das Modell "Leben in Trier, Arbeiten in Luxemburg" nach und nach zu einem echten Erfolgsmodell in der Region. Ein gutes und festes Einkommen bietet dann aber auch wieder die Möglichkeit zum Investieren und Anlegen für das Alter. Die angesprochene fehlende Attraktivität des Sparbuches lässt auch diesen Teil der Bevölkerung immer stärker in den Fokus der Immobilienfachleute rücken. Bleibt zu hoffen, dass auch die Bauwirtschaft von diesem Kurs profitiert.

Die Eifel im Vergleich mit München

Wenn man die Entwicklungen der Landflucht betrachtet, so kann man durchaus Unterschiede zwischen der Eifelregion und einer Großstadt wie zum Beispiel München feststellen. Hier gehen Experten wie Jürgen Blum, seines Zeichens Geschäftsführer vom Bauträger Terrafinanz , davon aus, dass der Trend, vom ländlichen Raum hinein in die Stadt München zu ziehen, auch weit über das Jahr 2020 hinaus anhalten wird. Daher wird in der bayrischen Landeshauptstadt seit Jahren geklotzt statt nur gekleckert. Denn Bestandsbauten und Neuimmobilien nehmen sich in den Expertisen der Makler keinen Unterschied, wenn es um den Punkt der Wertentwicklung geht.