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Einstellen des Brennwertkessels spart Heizkosten

Einstellen des Brennwertkessels spart Heizkosten

Rund drei Millionen Brennwertkessel in Deutschland verbrauchen zu viel Energie. Durch die optimale Einstellung der Heizung oder einen neuen Kessel lassen sich im Einfamilienhaus unnötige Heizkosten sparen.

In Deutschland nutzen rund 4,5 Millionen Brennwertkessel die in den Abgasen enthaltene Wärme. Laut einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Berlin schöpft nur ein Drittel dieser Kessel diesen Brennwerteffekt voll aus. Dabei lässt sich mit der richtigen Einstellung Geld sparen, erläutert die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online.

Eine vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne zeigt Verbrauchern, wie sie mehr aus ihren Brennwertkesseln holen können. Der kostenlose Online-Ratgeber erklärt auch, wie viel Heizkosten Hauseigentümer durch einen hydraulischen Abgleich sparen können.

Dabei werden die Komponenten der Heizanlage - Heizkessel, Pumpe und Thermostatventile - richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Der Abgleich kostet, je nach Zustand der Heizung, zwischen 400 und 1000 Euro, erläutert Co2online.

Hier geht es zum Online-Ratgeber

Ein Brennwertkessel verschwendet viel Geld und Zeit, wenn er nicht gut eingestellt ist. Einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis können das bei den Verbraucherzentralen kostenlos überprüfen lassen. Den Check-up für alle anderen Haushalte fördert das Bundeswirtschaftsministerium, die Kosten liegen damit bei 30 Euro. Zweimal kommt ein Energieberater ins Haus. Er schaut sich die Einstellungen der Anlage an, wie die Verbraucherzentrale Thüringen erläutert. Und über 24 Stunden werden die Temperaturen im Heizsystems gemessen. Auf Grundlage der Daten kann der Energieberater Empfehlungen für die Optimierung geben.