Badrenovierung : Spiegelheizung, Marmor, indirektes Licht: Frische Trends fürs Bad

Das Badezimmer als nüchterne Nasszelle, das war einmal. Heute wollen wir dort relaxen und uns vom stressigen Alltag erholen. Das Bad als Wellnessoase - diese Entwicklung spiegeln auch die Badezimmer-Trends für das neue Jahr wider.

Material für Böden und Wände: Marmor

Marmor ist zeitlos und steht für bodenständige Eleganz. Das Gestein eignet sich ideal für Fußböden und Wände im Bad, ist zudem für Design-Waschbecken geeignet. Auch als Ablagefläche ist Marmor ein echter Hingucker. Dazu lässt er sich sehr gut mit anderen Materialien wie Metall und Holz kombinieren.

Wärme ganz modern: Heizfolie und Spiegelheizung

Im Badezimmer ist oft relativ wenig Platz - und der wird häufig noch von Heizkörpern und Rohren in Anspruch genommen. Eine platzsparende Alternative ist Heizfolie: Sie zeichnet sich durch minimalen Installationsaufwand aus und sorgt als Flächenheizung für ein angenehmes Wohnklima im Badezimmer. Die Heizfolie lässt sich auf dem Boden, an der Wand und sogar an der Decke anbringen und ist so auch noch ein guter Schutz gegen feuchte Stellen und Schimmel.

Ein weiterer Trendsetter im Bad ist die Spiegelheizung. Sie funktioniert wie ein Infrarotheizkörper und verhindert, dass der Spiegel beschlägt. Spiegelheizungen gibt es in den unterschiedlichsten Designs und Größen, auf dieser Seite lässt sich mehr über die Technik erfahren.

Für mehr Atmosphäre: Stimmungsvolle Badbeleuchtung

Grell war gestern! In modernen Bädern spielt das Licht eine zentrale Rolle. Individuell einstellbare Wandlampen, Spiegelleuchten und Deckenspots lösen die Deckenleuchte ab. Ebenfalls im Trend liegen dimmbare Spiegelleuchten, die für eine indirekte Beleuchtung an der Wand sorgen. Auch Lichtleisten sind im Kommen, die im Boden oder in der Wand installiert werden und für angenehmes Licht im Bad sorgen.

Weniger ist mehr: Die fugenlose Dusche

Ebenerdige Duschen gibt es schon länger - nun kommen die Duschen ohne Fugen. Sie stehen für ein besonders klares, pures Design im Bad. Beispiel: eine fugenlose Wandverkleidung aus rückseitig lackierten Glasplatten, dazu ein Duschboden aus Granit. Wer sich für eine solche puristische Lösung entscheidet, sollte darauf achten, dass die Einrichtungsgegenstände farblich auf die fugenlosen Flächen abgestimmt sind.

In der Duschwand: Nützliche Nischen

Nischen in der Duschwand - das ist nicht nur in kleinen Badezimmern sinnvoll, sondern verleiht auch größeren Bädern den besonderen Touch: Der zusätzliche Stauraum macht den Seifenhalter überflüssig und sorgt als Aufbewahrungsort für Ordnung. Das i-Tüpfelchen ist dann eine indirekte Beleuchtung der Nischen, die für mehr noch mehr Wellness-Atmosphäre im Badezimmer sorgt. Nasszelle war schließlich gestern.