Kleine Lebensretter

Brand- oder Rauchmelder schlagen frühzeitig Alarm, wenn sich in der Umgebung Rauch entwickelt. Damit sind die kleinen Geräte im Ernstfall Lebensretter, falls durch Unvorsichtigkeit oder technische Defekte ein Feuer in der Wohnung ausbricht.

Für private Haushalte sind Rauchmelder mit Batteriebetrieb in der Regel die beste Wahl. Langzeitbatterien halten bis zu zehn Jahre, herkömmliche Batterien müssen etwas häufiger ausgetauscht werden.
Die Geräte selbst sind klein und lassen sich leicht und unauffällig überall in der Wohnung montieren. In den meisten Bundesländern ist der Rauchmelder in Schlafräumen bereits Pflicht, so zum Beispiel in Bayern, Hamburg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen. Ein Rauchmelder ist mit Sensoren ausgestattet, die nach dem optischen oder auch photoelektrischen Prinzip funktionieren. Die Lichtbrechung im Raum wird über regelmäßig in eine Messkammer ausgesandte Lichtstrahlen gemessen. Ist aufgrund eines Brandes Rauch in diese Kammer eingetreten, wird das Licht durch die Partikel gestreut und das Gerät sendet einen Alarm aus. Diese Methode ist sehr zuverlässig und das Gerät schlägt erst bei starker Rauchentwicklung an. Lasermelder verwenden ein ähnliches Prinzip, hier ersetzt die Laserdiode die Lichtquelle. Die Reaktionszeit ist bei dieser Art von Rauchmeldern schneller, es werden schon sehr geringe Mengen an Rauch erkannt.
Rauchmelder gibt es im Fachhandel ebenso wie im Baumarkt. Gewählt werden sollten Geräte mit Langzeitbatterie, auch wenn sich herkömmliche Geräte in der Regel 30 Tage, bevor die Batterie entleert ist, wiederholt mit einem Warnton melden. Rauchmelder gehören auf jeden Fall in Räume, in denen Personen schlafen. In Fluren sind die Warngeräte sehr sinnvoll, um Fluchtwege freizuhalten. Funkmelder sind vor allem in größeren Häusern zweckmäßig, da das Alarmsignal dann durch Räume und Zwischentüren stark gedämpft wird. Diese Geräte übertragen das Warnsignal an weitere installierte Rauchmelder, sodass alle Geräte gleichzeitig den Alarm auslösen.