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Tipps
Ordnung ist das halbe Leben: So entrümpelt man sein Zuhause

FOTO: Flickr - CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten / Lory Lindner
Ein spontaner Besuch steht vor der Tür und drinnen sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa? Dieses unangenehme Gefühl kennt wohl die Mehrheit aller Deutschen.

Denn egal ob der unsortierte Posthaufen, die herumliegenden Schuhe und Klamotten oder der überquellende Mülleimer, der schon längst hätte entleert werden müssen - im Alltag kann schon mal die eine oder andere Aufgabe liegen bleiben. Doch wie geht man das Chaos an? Und wie schafft man es, seine Wohnung langfristig ordentlich zu halten? Unser Artikel bringt Ordnung ins Leben.

Jeden Tag ein kleines bisschen

Vorweg: Die Wohnung muss keineswegs an einem einzigen Wochenende oder gar einem einzigen Tag aufgeräumt werden. Statt sich vorzunehmen, das ganze Wochenende zu putzen und zu entrümpeln, sollte man sich lieber kleinere Ziele stecken. So kann man sich auf ein Zimmer konzentrieren und ein anderes erst dann angehen, wenn das erste fertig aufgeräumt ist. Denn wer sich von Beginn an überfordert, verliert schnell die Lust am Aufräumen. Der erste Schritt besteht darin, gezielt auszusortieren: Welche Dinge braucht man wirklich noch? Und welche liegen nur aus Bequemlichkeit noch zu Hause herum?

Es ist hilfreich, nach der "Konmari-Methode" vorzugehen. Dabei werden jeweils Gegenstände, die der gleichen Kategorie angehören - wie Kleidung, Erinnerungsstücke, Bücher und Kleinkram -, auf einen großen Haufen gelegt. Anschließend nimmt man jedes einzelne Stück in die Hand und beurteilt es nach der Frage: Macht es mich glücklich? Bei einem Nein gehört es weg - allerdings nicht, ohne dass man sich vorher bei ihm bedankt hat. Gegenstände, die bleiben dürfen, bekommen ihren festen Platz und werden in kleinen Schachteln ordentlich verstaut.

Korrekt einlagern

Wer feststellt, dass er die Frage "Behalten oder nicht?" bei vielen Gegenständen nicht beantworten kann, kann diese auch vorerst auslagern. Entscheidet man sich für die Lagerung im Keller oder auf dem Dachboden, sollte man vorher unbedingt prüfen, welche Luftfeuchtigkeit dort herrscht. Denn zeigt das Hygrometer einen Wert von über 65 Prozent an, steigt das Risiko von Schimmelbildung. Besonders empfindliche Gegenstände wie Möbel, Fotoalben und Umzugskartons müssen dann anderweitig gelagert werden, da sie ansonsten binnen weniger Monate unbrauchbar werden.

Dann kann man beispielsweise einen Lagerraum anmieten. Anbieter wie Boxie24 garantieren eine Lagerung in klimatisierten und bewachten Räumen, sodass man sich zu keiner Zeit Sorgen um seine eingelagerten Sachen machen muss.

Ordnungssystem einführen

Im Anschluss an das Aussortieren gilt es, die Ordnung so lange wie möglich beizubehalten. Dafür ruft man am besten ein neues Ordnungssystem ins Leben. Im Schlafzimmer kann es beispielsweise helfen, Stühle, Hocker und weitere Ablageflächen zu entfernen, da diese nur allzu gern als Kleiderständer zweckentfremdet werden. So ist man stets dazu gezwungen, die Kleidung entweder in den Wäschekorb oder zurück in den Schrank zu legen.

Für den Papierkram gilt: Es sollte nur einen Ort in der Wohnung geben, an dem Briefe und andere noch nicht gelesene Dokumente landen. Beim Abarbeiten können wieder verschiedene Stapel hilfreich sein: So landet auf einem Haufen, was direkt entsorgt werden kann, auf einem anderen alles, was eventuell noch bearbeitet oder beantwortet werden muss, und auf einem Haufen der Rest, der direkt abgeheftet werden kann. So behält man langfristig den Überblick.