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Regierungsbericht: Erhebliche Engpässe auf Wohnungsmarkt

Regierungsbericht: Erhebliche Engpässe auf Wohnungsmarkt

In Deutschland sind laut einem Bericht für die Bundesregierung erhebliche Engpässe im Wohnungsmarkt entstanden, die Mieten und Kaufpreise vielerorts in die Höhe treiben.

Nicht nur in wirtschaftsstarken Ballungsgebieten seien „Verknappungstendenzen“ zu erkennen, heißt es im Immobilienmarktbericht des Bauministeriums, der am Mittwoch (17. Oktober) im Bundeskabinett vorgestellt werden soll. Die Mietsteigerungen lagen demnach im vergangenen Jahr bundesweit durchschnittlich bei rund drei Prozent. Die höchsten Zuwächse gab es im Vergleich zum Vorjahr in Greifswald mit 10,4 Prozent, Bremen (8,8 Prozent) und Freiburg im Breisgau (8,1 Prozent).

Bei Kauf-Immobilien verzeichnet der Bericht für Neubauten deutliche Preisanstiege. Vor allem in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf gab es demnach Steigerungen von 7 bis 9 Prozent. Der Bericht verweist in diesem Zusammenhang auf „das bewährte Instrumentarium zur sozialen Sicherung des Wohnens“, etwa das Wohngeld. Der Wert aller Immobilien in Deutschland wird auf zehn Billionen Euro geschätzt.