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Regelmäßig Lüften
Schimmelbildung und Infektionsrisiko durch Optimierung des Raumklimas verhindern

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Die in den Wohnräumen herrschende Luftfeuchtigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Eine zu hohe oder eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit verändert das Raumklima und erhöht das Risiko für Schimmelbildung und Gesundheitsstörungen.

Hohe Luftfeuchtigkeit erhöht das Schimmelrisiko

Die Luftfeuchtigkeit beschreibt den Anteil an Wasserdampf, der sich in der Umgebungsluft befindet. Sobald die relative Luftfeuchtigkeit auf Werte von über 60 Prozent steigt, besteht Schimmelgefahr. Schimmel verursacht Schäden an der Bausubstanz und kann die Gesundheit gefährden. Wenn Schimmelsporen in die Atemwege gelangen, kommt es zu Reizungen oder Allergien. Bei Luftfeuchtigkeitswerten von 80 Prozent entsteht stickige Luft, während sich Milben, Schimmel und andere Parasiten noch schneller vermehren. Lüften kann das Raumklima kurzfristig verbessern. Deshalb sollte auch im Winter mindestens drei- bis viermal täglich für jeweils fünf Minuten stoßgelüftet werden. Kalte Luft besitzt einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt. Allerdings wirkt sich auch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit nachteilig auf das Wohlbefinden aus. Juckende Augen und trockene Haut entstehen vor allem bei trockener Heizungsluft. Eine dauerhaft niedrige Luftfeuchtigkeit kann Kopfschmerzen verursachen. Da sich Viren bei trockener Raumluft rascher verbreiten, steigt auch das Infektionsrisiko.

Heizung richtig einstellen oder Klimageräte verwenden

Das Risiko niedriger Luftfeuchtigkeitswerte ist durch das Heizen im Winter besonders groß. Deshalb sollte die Heizung nie zu hoch eingestellt werden. Raumtemperaturen zwischen 20 und 22 Grad sind optimal. Trockene Luft kann auch mit Zimmerpflanzen bekämpft werden. Topfpflanzen sehen dekorativ aus und reichern die Raumluft mit Feuchtigkeit an. Das Raumklima hängt von zahlreichen äußeren und inneren Einflüssen ab. Neben der Luftfeuchtigkeit haben auch EDV-Anlagen, Sonneneinstrahlung und Beleuchtung einen Einfluss auf Raumtemperatur und Klima. Darüber hinaus geben auch Personen, die sich im Raum aufhalten, Wärme ab. Klimageräte und Klimaanlagen analysieren das aktuelle Raumklima und passen ihre Leistung an die gewünschte Raumtemperatur an. Wer technische Lösungen bevorzugt, kann Luftbefeuchter verwenden. Klimageräte für kleine und große Wohnungen und Eigenheime sowie weitere Produkte im Bereich Haus- und Gartentechnik finden sich bei meinhausshop.de, einem Online-Shop für Profis am Bau und versierte Heimwerker. Die richtige Klimatechnik kann das Raumklima entscheidend verbessern. Lüftungssysteme gewährten eine regelmäßige Frischluftzufuhr auch bei mehrfach verglasten Fenstern. Zentrale Lüftungssysteme ermöglichen die kontrollierte Belüftung und versorgen die Wohnräume mit Frischluft. Eine Alternative stellt die dezentrale Belüftung dar, mit der einzelne Räume individuell belüftet werden können. Für innenliegende Bäder ist ein Kleinraumventilator eine praktische Lösung. Wohnungslüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung eignen sich zur zentralen Be- und Entlüftung von Etagenwohnungen und Einfamilienhäusern.