So duscht man heute – moderne Badezimmer vereinen Komfort und Nutzen!

Gut zu wissen! : So duscht man heute – moderne Badezimmer vereinen Komfort und Nutzen!

Ein schönes Badezimmer kann ein wahres Highlight in der Wohnung sein. Schon morgens macht es Spaß, den Ort zu besuchen und sich für den Tag vorzubereiten, in den Abendstunden lockt das Bad erneut - dieses Mal mit Entspannung. Voraussetzung, damit das Bad zu einer Wohlfühloase wird, ist jedoch, dass es schön eingerichtet und ausgestattet ist.

Aber was ist momentan der Trend und worauf kommt es in der einstigen Nasszelle überhaupt an? Lassen sich Trends auch in Mietwohnungen realisieren oder sind sie einzig den Eigenheimbesitzern vorbehalten? Dieser Artikel wirft einen Blick auf die neuen Duschen und Badewannen.

Glas regiert die Duschwelt

Duschkabinen sind das Highlight im Bad - und selbst hier hat nicht jede Kabine eine Chance auf die vorderen Plätze. Denn:

- Glas - Duschkabinen aus Glas haben die alten Kunststoffkabinen ersetzt. Dabei sollte das Glas möglichst nur in schmalen Fassungen sitzen, sodass die Kabine völlig gläsern aussieht. Wer nun befürchtet, dass das Putzen der Kabine in einem Fiasko endet, der darf beruhigt aufatmen. Hochwertige Glaskabinen besitzen eine spezielle Glasbeschichtung, die das Wasser nahezu rückstandslos abperlen lässt, selbst wenn die Tropfen am Glas trocknen. Einige Gläser sind so hervorragend beschichtet, dass sich sogar ein Permanentmarker rückstandslos ohne Reinigungsmittel abwischen lässt.

- Türen - bei Eckduschen aus Glas sind große, möglichst über Eck gehende Türen gefragt. Die Türen erlauben einen bequemen Ein- und Ausstieg. Handelt es sich bei der Dusche um eine Nische, öffnet die Tür sperrangelweit.

Generell sind Duschen gefragt, die so viel Platz bieten, um sich ausreichend in ihnen zu bewegen. Dabei wird natürlich auch die Handhabung nicht außer Acht gelassen. Einbaubare Duschkabinen sitzen mittlerweile so fest auf der Duschwanne, dass sich zwischen Wanne und Rand keine Rückstände mehr absetzen und dass das Putzen deutlich erleichtert wird. Und was ist mit denjenigen, die keinen Platz für eine eigene Dusche im Bad haben? Kein Problem, denn die Glaswände gibt es auch für Badewannen.

Ebenerdig, barrierefrei

Nicht nur in Mietwohnungen wird heute nach einer Sanierung auf Barrierefreiheit geachtet. Eigenheimbesitzer schwören ebenfalls auf die Duschen, die nahezu plan mit dem restlichen Badezimmerboden liegen. Diese Bauweise hat Vorteile:

- Bequem - man muss nicht im Seniorenalter sein, um mit dem Einstieg in die Dusche Probleme zu haben. Teilweise reicht auch ein gehöriger Muskelkater. Ebenerdige Duschen sind allerdings auch einfacher zu reinigen, da der ganze Boden in einem Durchgang gewischt werden kann.

- Optische Täuschung - durch normale Duschtassen wirkt ein Bad automatisch kleiner. Die ebenerdige Dusche, gerade in Verbindung mit Glaswänden, lässt das Bad größer wirken.

Komfort wird mittlerweile im Badezimmer großgeschrieben. Foto: pixabay.com/midascode (CC0-Lizenz)

Auch bei Badewannen gibt es praktische Tricks. Einige Wannenmodelle haben einen Seiteneinstieg, der das Überklettern des Randes unnötig werden lässt. Auch tiefere Modelle, die nicht noch auf Steinen aufgebockt sind, liegen im Trend.

Ganzkörper oder gewöhnlich?

Die Frage klingt seltsam, denn natürlich möchte man sich komplett abduschen. Trotzdem sind sogenannte Ganzkörperduschen im Trend. Sie unterscheiden sich von den herkömmlichen Duschköpfen:

- Hauptdusche - das ist der Duschkopf, der über Kopfhöhe liegt. Dieser sollte auf verschiedene Stärken eingestellt werden können, wie auch der Duschstrahl an sich auswählbar sein sollte. Große und breite Duschköpfe erhöhen das Wellnessgefühl.

- Düsen - bei einer Ganzkörperdusche befinden sich noch an den Wänden oder zumindest an einer Wand weitere Duschköpfe. Die Düsen besprühen den Körper mit Wasser und massieren durch die unterschiedlichen Wasserstrahle.

Sicherlich kann nicht jeder in seiner Mietwohnung Düsen in die Wände bauen. Jedoch integrieren manche Glaskabinen die verschiedenen Duschköpfe bereits, sodass eine Nachrüstung möglich ist. Wer lieber auf einen gewöhnlichen Duschkopf setzt, der sollte auf unterschiedliche Funktionen achten.

Gemütlichkeit mit Stil

Das moderne Badezimmer ist gemütlich, ohne dass es Stil vermissen lässt. Häufig wird mit unterschiedlichen Farben gearbeitet, die sich im Raum wiederholen. So wird der Boden gerne dunkel gefliest, während die Wände mit hellen Fliesen versehen werden. Bei Vorsprüngen und gefliesten Ablagen hingegen kommen wieder die Bodenfliesen zum Einsatz. Grundsätzlich sollten Bäder jedoch Folgendes sein:

- Hell - Licht und Beleuchtung ist unheimlich wichtig. Bei innen liegenden Bädern ohne Tageslicht sollte auf verschiedene Lichtkonzepte gesetzt werden. Indirekte Beleuchtungen, beispielsweise Leisten hinter der Handtuchheizung oder über Wandschränken sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

- Natürlich - ein natürliches Flair erhöht den Wohlfühlfaktor. Die Natürlichkeit kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Hölzerne Badvorleger, eine Naturholzbank oder auch Pflanzen unterstützen das Vorhaben.

- Abgestimmt - ein Farbkonzept schafft ebenfalls Stimmung. Hier kann sich jeder austoben und selbst überlegen, welche Farben zu einem selbst passen. Natürlich können die Farben auch der Jahreszeit entsprechend ausgewählt werden.

Fazit - wohlfühlen in jedem Bad

Viele Trends für Badezimmer lassen sich relativ gut in einer Mietwohnung umsetzen. Im Eigenheim sind sie ohnehin kein Problem, denn hier entscheidet nur noch der Eigentümer, was geht und was nicht. Das neue Highlight der Bäder sind sicherlich die Glaskabinen für die Dusche, die es in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Wer kurz vor der Renovierung steht, sollte sich unbedingt die Trends zu Gemüte führen und sein Bad mit dem passenden Highlight ausstatten.