So putzt der Dampfreiniger gut

München (dpa/tmn) · Dampfreiniger lösen hartnäckigen Schmutz im Haushalt. Für ein glänzendes Ergebnis sollten Verbraucher auf die Wasserart, -menge und -temperatur achten.

 Dampfreiniger sind vielseitig. Damit kann man Böden und Fenster gleichermaßen putzen. Foto: Daniel Reinhardt

Dampfreiniger sind vielseitig. Damit kann man Böden und Fenster gleichermaßen putzen. Foto: Daniel Reinhardt

Der Tank eines Dampfreinigers sollte nur zu drei Vierteln gefüllt werden. Denn in dem Hohlraum sammelt sich der aufsteigende Wasserdampf, erläutert Mathias Krebs vom TÜV Süd in München. Ist der Tank ganz voll, komme folglich nur Wasser durch die Düse. Geld sparen können Verbraucher, indem sie gleich warmes Wasser in das Gefäß füllen. Dann dauere das Aufwärmen nicht so lange.

Damit sich in dem Gefäß kein Kalk bildet, sollte nur destilliertes Wasser eingefüllt werden. Reinigungsprodukte, Säuren, Benzin sowie Lösungsmittel oder Farbverdünner gehören nicht hinein. Das Gemisch könne zu einer Explosion führen.

Manches Material reagiert empfindlich auf den Druck des Wasser. Der TÜV Süd rät daher, das Dampfreinigen erst an einer Ecke auszuprobieren. Nach dem Ende der Arbeit sollten Verbraucher so lange mit dem Wegräumen des Gerätes warten, bis die Bürsten abgekühlt sind. Sonst können sie sich verformen.