So schützen Sie sich vor Einbrechern in der dunklen Jahreszeit

Hilfreich : So schützen Sie sich vor Einbrechern in der dunklen Jahreszeit

Januar, noch ist es früh dunkel - wie kann man sich vor Einbrechern schützen? Gerade abgelegene Wohngebiete mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern sind die Ziele möglicher Einbrecher. Im Vorfeld informieren sich meistens die Einbrecher und spionieren die Gegend aus. Wenn Sie fremde Personen in Ihrem Wohngebiet entdecken, die sich auffällig benehmen, sollten Sie besonders wachsam sein. Im Notfall können Sie die Polizei rufen. Aber auch ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis trägt viel zum Einbruchschutz bei. Wenn Sie mal über längere Zeit nicht zu Hause sind, können die Nachbarn besonders aufmerksam sein und gelegentlich nach dem Rechten sehen. So wird auch potentiellen Einbrechern simuliert, dass Sie zu Hause sind.

Zuhause Sicherheitsvorkehrungen treffen

Es gibt einige Maßnahmen, die Sie treffen können, um mögliche Einbrecher abzuschrecken. Dazu gehören unter anderem folgende Aspekte:

- Anwesenheit simulieren, wenn Sie nicht zu Hause sind (beispielsweise durch Zeitschaltuhren)

- Wohnungs- und Haustüren abschließen, nicht nur ins Schloss fallen lassen

- Fenster nicht gekippt lassen, wenn Sie das Haus verlassen

- den Außenbereich erhellen (zum Beispiel durch wohldurchdacht platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer)

- bei Abwesenheit Briefkasten von Freunden oder Nachbarn leeren lassen (immer mal nach dem Rechten sehen lassen)

- vom Experten für Einbruchsschutz beraten lassen

- Überwachungskameras als präventive Abschreckung installieren.

Die Einhaltung dieser einfachen Verhaltensregeln und die gezielte Anschaffung von Sicherheitstechnik können Einbrüche verhindern. Oftmals passiert es in der Praxis, dass Einbrüche in den ersten Minuten scheitern, wenn sie nicht sofort Erfolg haben. Gesicherte Türen und Fenster beugen beispielsweise schon einem schnellen Einbruchsversuch vor. Deshalb sollten Sie auch bei kurzer Abwesenheit nie vergessen, die Fenster zu schließen und die Tür zu verriegeln. Weiterhin helfen natürlich zusätzliche Schutzmaßnahmen, unter anderem verstärkte Schlösser und Fensterbeschläge, widerstandsfähige Verglasungen, Weitwinkelspione sowie Bewegungsmelder und Alarmanlagen. Sie sollten sich außerdem bewusst machen, dass Einbrecher auch Garagen, Keller- und Lichtschächte sowie Terrassentüren bevorzugen, um in Ihr Haus zu gelangen. Deshalb sollten diese Eingänge besonders geschützt werden.

Überwachungskameras bringen Sicherheit

Mit Überwachungskameras kann man schon im Vorfeld potentielle Einbrecher abschrecken. Die Installation dieser Videoüberwachungssysteme ist viel kostengünstiger und einfacher als noch vor ein paar Jahren. Die Überwachungskameras zeichnen dabei die Bilder und Töne auf. Per Internet kann Ihnen das Bild- und Tonmaterial zur Verfügung gestellt werden. Sie können von dem Ort, wo Sie sich gerade befinden, sehen, was bei Ihnen zu Hause vor sich geht. Falls es tatsächlich zu einem Einbruch kommt, können Sie das Beweismaterial sichern und die Polizei rufen, bevor die Täter sich wieder entfernt haben. So ist die Chance groß, dass die Einbrecher auf frischer Tat geschnappt werden können. Allerdings sollten Sie genau die Bereiche überwachen, die besonders gefährdet sind. Dazu gehören beispielsweise:

- die Balkon- oder Terrassentür

- die Eingangstür

- ebenerdig liegende, leicht erreichbare Fenster.

Die Anzahl der Videokameras richtet sich nach der Anzahl der zu schützenden Bereiche zu Hause. Außerdem kommt es darauf an, ob das Haus hauptsächlich nachts geschützt werden soll, denn dann sind Kameras mit Infrarotfunktion ideal. Allerdings können mit dieser Technik nur Bilder in Schwarz—Weiß aufgenommen werden. Werden die Videokameras aber zusätzlich mit Bewegungsmelder ergänzt, wird das Licht bei einem Einbruchsversuch direkt eingeschaltet. Das schlägt mögliche Diebe meistens schon in die Flucht. Passende Produkte bieten beispielsweise spezialisierte Shops wie cambuy.de.

Alarmanlagen für Haus und Wohnung

Denken Sie daran, dass die Anschaffung einer Alarmanlage erst dann rentabel ist, wenn Sie Ihre Fenster und Türen bereits mechanisch gesichert haben, denn Einbruchmeldeanlagen verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur. Allerdings werden die Nachbarn und Passanten durch Licht- und Tonsignale schon aufmerksam gemacht, wenn sich die Einbrecher auf dem Grundstück befinden. Eine frühzeitige Alarmierung kann dazu führen, den Täter schnell fassen zu können. Übrigens brauchen Sie im Falle eines Stromausfalls keine Sorge haben, dass die Alarmanlage nicht mehr funktioniert. Sie sind weiterhin vor Einbrüchen geschützt, denn die meisten Alarmanlagen verfügen über ein Notstromsystem mittels Batterien. Für Sie als Haus- oder Wohnungseigentümer kann sich die Anschaffung und Anbringung einer Alarmanlage neben dem eigenen Schutz zusätzlich rentieren, denn viele Versicherungsgesellschaften bieten den Versicherungsnehmern Vergünstigungen der Hausratversicherungen.

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