Strompreise steigen stetig – so kann man trotzdem Geld sparen

Tipps : Strompreise steigen stetig – so kann man trotzdem Geld sparen

Untersuchungen zeigen, dass die meisten Menschen viel zu viel Geld ausgeben und am Ende des Monats kaum noch was übrigbleibt, um ein wenig an die Seite zu legen. Dabei kommt der eine oder andere finanziell schnell an seine Grenzen.

Neben den wöchentlichen Einkäufen, bei denen man bares Geld sparen kann, gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. So zum Beispiel bei den laufenden Kosten, die jeder Haushalt zu tragen hat.

Leider konnte in den letzten Jahren beobachtet werden, dass die Gas-, Wasser- und vor allem auch die Strompreise immer wieder erhöht wurden. Bei einer Familie mit Kindern oder bei Menschen, die viel von zu Hause aus arbeiten, kommen so schon mal gerne hohe monatliche Kosten zusammen. Allerdings gibt es vor allem in Sachen Strom einige Möglichkeiten, Geld zu sparen und die monatlichen Stromkosten dauerhaft zu senken. So kann beobachtet werden, dass Familien im Jahr mehr als 400 Euro Stromkosten einsparen konnten und das mit nur wenigen Tricks.

Tipp 1: Geräte immer komplett ausschalten

In nahezu jedem Haushalt gibt es ganz viele verschiedene technische Geräte, welche auch dann ein wenig Strom brauchen, wenn sie aktuell nicht benutzt werden. So zum Beispiel das Küchenradio, welches im Standby trotzdem die aktuelle Uhrzeit anzeigt oder aber der Fernseher, der zwar nicht angeschaltet ist, jedoch weiterhin im Ruhezustand läuft. Aus diesem Grund ist es wichtig, stets alle Geräte komplett vom Strom zu trennen. Das funktioniert entweder, indem man den Stecker aus der Steckdose zieht oder aber mit einer Steckdosenleiste arbeitet, welche mit einem An- und Ausschalter versehen ist.

Tipp 2: Stromanbieter miteinander vergleichen

Der Markt der Stromanbieter ist sehr breit gefächert. Neben dem Grundversorger, wobei es sich normalerweise um die örtlichen Stadtwerke handelt, gibt es noch viele weitere Stromanbieter in den einzelnen deutschen Städten. Der Vorteil dabei ist ganz klar. Dank der hohen Konkurrenz ist es möglich, sich selbst für einen solchen Anbieter zu entscheiden und frei zu wählen, von wo der Strom bezogen wird. Um sich hier eine Übersicht zu verschaffen, ist es möglich, die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen, wobei unterschiedliche Portale im Internet behilflich sein können. Dieses Vergleichsportal arbeitet mit der Angabe von Postleitzahl, Personenanzahl sowie dem angegebenen Jährlichen Stromverbrauch und vergleicht die Anbieter der Region miteinander. Anschließend bekommen Nutzer nun eine Übersicht, wo auch die Strompreise angegeben werden. Im Übrigen raten Experten dazu, die Strompreise jährlich zu vergleichen und somit auch gegebenenfalls die Anbieter zu wechseln.

Tipp 3: Licht nur dann einschalten, wenn man es braucht

Nicht gerade selten ist zu beobachten, dass in den unterschiedlichen Räumlichkeiten auch dann das Licht brennt, wenn niemand darin ist. Das muss natürlich nicht sein. Auch Lampen verbrauchen nicht wenig Strom und sollten daher ausschließlich dann eingeschaltet sein, wenn man das Licht auch wirklich benötigt. Das gilt im Übrigen auch für indirektes Licht oder aber für kleine Lampen. Wer Kinder hat und möchte, dass am Abend im Flur das Licht eingeschaltet ist, damit sich das Kind zurechtfinden kann, sollte mit Bewegungslichtern arbeiten. Diese gehen nur dann an, wenn eine Bewegung wahrgenommen wird.

Tipp 4: Stromsparen bei der Wäsche

In jedem Haushalt fällt jede Menge dreckige Wäsche an. Das betrifft vor allem Familien mit kleinen Kindern. Natürlich fallen hier in der Woche mehrere Maschinen Wäsche an und auch der Trockner läuft bei den meisten Familien regelmäßig. Allerdings gibt es auch in diesem Bereich ein hohes Einsparpotenzial. Man sollte also die Waschmaschine nur dann nutzen, wenn sie auch voll ist. Auch den Trockner sollten Betroffene, besonders im Sommer, nur dann laufen lassen, wenn es wirklich nicht anders geht. Ansonsten kann man die Wäsche entweder im Garten, auf dem Balkon oder aber anderswo aufhängen. Das ist natürlich auch im Winter möglich und spart viel Geld und Strom ein.

Im Übrigen ist es nicht nur finanziell ratsam, am Strom zu sparen. Auch die Umwelt wird es danken und das vor allem dann, wenn es sich nicht um umweltfreundlichen Ökostrom handelt.

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