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Tierischer Deko-Trend: Der Fuchs kommt ins Wohnzimmer

Tierischer Deko-Trend: Der Fuchs kommt ins Wohnzimmer

Tierfiguren und Tiermotive sind inzwischen ein etablierter Trend. Erst waren vor allem Hirsche, später auch Eulen in vielen Wohnzimmern zu sehen. Der neueste Messe-Hit ist der Fuchs - gefolgt von Hase, Pferd und Dackel.

Tierfiguren zum Aufstellen oder auf Stoffen sind nun schon einige Saisons beliebt. „Und das hört nicht auf - der Fuchs ist die neue Eule“, berichtet Nicolette Naumann, Leiterin der Ambiente , der internationalen Leitmesse für Konsumgüter in Frankfurt am Main (7. bis 11. Februar). Nach Hirschen am Anfang des Tiertrends und diversen Vögelarten, allen voran aber die Eule, sah man Füchse erstmals in größerer Zahl bei der Frankfurter Herbstmesse Tendence. „Jetzt ist er schon auf mehr Ständen zu sehen. Und der Fuchs wird eine Weile bleiben“, prophezeit die Trendexpertin.

Dass die Designer sich ausgerechnet Eule und Fuchs für ihre Entwürfe aussuchen, erläutert Naumann mit der Form ihrer Figur: „Beide Tiere lassen sich gut in grafische Muster auflösen.“ Mehrere Füchse fügen sich zum Beispiel zu Dreiecken zusammen. Bei der Eule komme „ihr breites Gesicht mit diesen übergroßen Augen“ an. „Sie ist eine gute Schablone, wenn ich es ganz platt formuliere“, so die Vizepräsidentin der Frankfurter Konsumgütermessen.

Kunden mit Designansprüchen schätzen derzeit solche grafischen Muster. „Daher kannst du Eulen und Füchse nicht nur für sehr konsumorientierte Märkte interpretieren, sondern sie auch in designorientierte Märkte bringen“, erläutert die Trendexpertin.

Anders ist das im Fall von vielen weiteren Tieren: „Es gibt Motive, die sich nur sehr, sehr schwer in Muster auflösen lassen - dazu gehört der Hirsch und das Bambi, auch das Häschen und der Pudel“, erklärt Naumann. Die Folge ist, sie eignen sich eher als Figuren zum Aufstellen oder gedruckt als Einzelmotive.

Aber auch sie gab es in Frankfurt in Hülle und Fülle zu sehen: Vom Hasen, der aktuell zu Ostern wieder in den Geschäften zu finden ist, über farbige Dackelfiguren wie bei Kare oder Pferdemotiven auf dem Geschirr von Royal Crown Derby. Alle Tierfiguren sollten im Wohnraum aber nur in Maßen als Dekoration verwendet werden, rät Nicolette Naumann. „Tiere sind Accessoires, sie sind immer das Highlight.“

 Zu Ostern ein Klassiker: Hasenmotive zieren auch Kissen und Lampenschirme. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin
Zu Ostern ein Klassiker: Hasenmotive zieren auch Kissen und Lampenschirme. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin
 Die Teller von Royal Crown Derby ergeben nebeneinander angeordnet das Bild von einem Pferd. Foto: Simone A. Mayer
Die Teller von Royal Crown Derby ergeben nebeneinander angeordnet das Bild von einem Pferd. Foto: Simone A. Mayer
 Buntes Pferd im Wohnzimmer - für den, der es dezenter mag, hat Kare auch eine kleinere Dackelfigur (l) im Programm. Foto: Kare
Buntes Pferd im Wohnzimmer - für den, der es dezenter mag, hat Kare auch eine kleinere Dackelfigur (l) im Programm. Foto: Kare
 Koala, Tiger oder Eisbär: Als Figuren zum Aufstellen und gedruckt auf Stoff sind Tiere zur Zeit ausgesprochen beliebt. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Pietro Sutera
Koala, Tiger oder Eisbär: Als Figuren zum Aufstellen und gedruckt auf Stoff sind Tiere zur Zeit ausgesprochen beliebt. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Pietro Sutera

Webseite der Konsumgütermesse Ambiente