Vorrat für den nächsten Winter: Brennholz locker stapeln

Frankfurt/Main (dpa/tmn) · Der Winter ist gerade erst vorbei. Doch wer mit Holz heizt, muss vorsorgen. Denn die Scheite müssen trocken sein, bevor sie in den Ofen kommen. Dafür muss das Holz richtig gelagert werden.

 Die Holzscheite sollten Luft bekommen. Nur so können sie trocknen. Foto: Andrea Warnecke

Die Holzscheite sollten Luft bekommen. Nur so können sie trocknen. Foto: Andrea Warnecke

Holzscheite müssen ein bis zwei Jahre trocknen, bevor sie im Ofen verschürt werden können. Sie sollten so aufgeschichtet werden, dass Luft gut durch den Stapel strömt. Das Holz sollte keinen Kontakt zum Boden haben. Darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik in seiner neuen Broschüre „Heizen mit Holz - So geht's richtig“ hin. Die Scheite müssen vor Regen geschützt sein.

Am besten überprüfen Ofenbesitzer regelmäßig den Wassergehalt des gelagerten Holzes. Liegt er bei 15 bis 20 Prozent, können die Scheite verbrannt werden. Der gesetzliche Grenzwert des Feuchtegehalts liegt bei 25 Prozent, das entspreche einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Messgeräte gibt es günstig im Handel.

Service:

Die vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe gemeinsam herausgegebene Broschüre „ Heizen mit Holz - So geht's richtig “ kann kostenfrei heruntergeladen werden. Auf www.richtigheizenmitholz.de gibt es auch einen Infofilm.