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Wäsche mit Gras- und Blutflecken einweichen

Wäsche mit Gras- und Blutflecken einweichen

Flecken sofort ausreiben und am besten vor dem Waschen nochmals behandeln - so kennt man es aus dem Elternhaus. Aber eine Vorbehandlung muss vor allem auf den Stoff abgestimmt sein - und ist oft nur bei absoluten Härtefällen noch nötig.

Wäsche muss in der Regel nicht mehr einweichen, bevor sie in die Waschmaschine kommt. Es sei denn, sie sei sehr stark verschmutzt wie durch Blut und Gras oder sonstige Flecken von der Gartenarbeit, erläutert Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt. Mit so starken Flecken könne die Wäsche sogar über Nacht im Seifenwasser liegen. Bei weniger Schmutz genügen auch drei bis vier Stunden.

Gut lassen sich Naturfasern wie Baumwolle und Leinen durch Einweichen vorsäubern, da diese in der alkalischen Waschlauge aufquellen. Dadurch gehe fest haftender Schmutz leichter ab, erläutert Glassl. Wolle und Seide dürfen nicht im Wasser weichen, da ihre Eiweißfasern dabei beschädigt werden können.

Die Stücke kommen in einen Eimer oder eine Wanne mit Wasser und Waschmittel oder einem besonderen Einweichprodukt. Dosiert werde nach deren Gebrauchsanweisung. Manche Waschmaschinen haben ein Einweichprogramm, das vor die Hauptwäsche geschaltet wird.