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Wintergemüse pflanzen: Kopfkohl kommt im Juli in die Erde

Berlin (dpa/tmn). Beim Gärtnern lohnt es sich stets, seiner Zeit ein bisschen voraus zu sein - zum Beispiel mitten im Sommer schon an den Winter zu denken. Kopfkohl etwa kann nur noch bis Ende Juli gepflanzt werden. Für Hobbygärtner heißt es also: Ran ans Gemüse!

Wer Kopfkohl (Brasscia oleracea var. capitata) anbauen will, sollte diesen bis Ende Juli pflanzen. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät, beim Kauf auf einen kräftigen Wuchs zu achten.

Damit im Herbst keine Schrumpfköpfe geerntet werden, brauche Rot- und Weißkohl viel Nahrung: Ein nährstoffreicher Boden, der viel Feuchtigkeit speichern kann, sei ideal. Zusätzlich sollten die Pflanzen kontinuierlich mit etwas Dünger versorgt werden. Auch beim Gießen dürfe bei den Kohlpflanzen richtig geklotzt werden: Einmal in der Woche sollten 20 Liter pro Quadratmeter die Erde gut durchwässern. Wenn der Boden das Wasser nicht gut speichert, rät der BDG, Tonmaterialien, zum Beispiel Betonit, unter die Erde zu mischen.

Je nach Sorte wird der Kohl im Herbst oder Winter geerntet und ist nicht nur lecker: Vitamin C, Mineral- und Ballaststoffe machen ihn zu einer Wunderwaffe gegen Erkältung und Co.