Zu wenig gelüftet: Schadenersatz für Schimmelbildung droht

Saarbrücken (dpa/tmn) · Falsches Heizen und Lüften kann teuer werden. Verursacht ein Mieter durch sein Verhalten einen Schaden an der Wohnung, muss er dafür aufkommen. Das gilt etwa, wenn sich Schimmel bildet.

 Ein Schimmelfleck: Hat der Mieter nicht richtig gelüftet und geheizt, kann der Vermieter einen Schadenersatz fordern. Foto: Daniel Reinhardt

Ein Schimmelfleck: Hat der Mieter nicht richtig gelüftet und geheizt, kann der Vermieter einen Schadenersatz fordern. Foto: Daniel Reinhardt

Es passiert immer wieder: Wird zu wenig gelüftet, bildet sich Schimmel in der Wohnung. Mieter müssen dann Schadenersatz zahlen. Der Vermieter muss jedoch zuvor eine Frist zur Beseitigung setzen, wie sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Saarbrücken ergibt (Az.: 10 S 29/11). Darauf weist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen hin.

In dem verhandelten Fall hatte sich in einer Wohnung Schimmel gebildet, weil der Mieter nicht richtig lüftete und heizte. Der Vermieter forderte vor Gericht, dass der Mieter die Kosten für die Beseitigung des Schimmels übernehmen müsse. Er scheiterte damit jedoch, weil er keine Frist zu dessen Beseitigung gesetzt hatte.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort