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Restauranttipps: 6 Tipps für die Selbstständigkeit in der Gastronomie

Restauranttipps : 6 Tipps für die Selbstständigkeit in der Gastronomie

Auf eigenen Beinen zu stehen, wird für Männer und Frauen auch im Hinblick auf die eigene Karriere immer interessanter. Deutschlands Startup-Szene boomt und auch die Gastronomiebranche profitiert hiervon.

Mit der Eröffnung neuer und spannender Restaurants erhält das Angebot vielerorts eine facettenreichere Gestalt und Ausgehen macht wieder Spaß. Wer jedoch selbst gründen möchte und ein eigenes Restaurant eröffnet, sollte so manchen Tipp in der kommenden Zeit nicht vergessen.

1. Mit Weiterbildung Grundlagen schaffen

Grundsätzlich ist es in Deutschland jedem Menschen gestattet, ein Restaurant zu eröffnen. Voraussetzungen hinsichtlich der eigenen Vorbildung gibt es nicht. Den Sprung in die Selbständigkeit wagen sollte allerdings nur, wer sich vorab wichtiges Wissen aneignet. Hierzu gehören nicht nur Kenntnisse rund um kaufmännische Belange und gastronomisches Basiswissen. Kurse, die sich mit Personalmanagement, Marketing und Effizienz im Betrieb beschäftigen, können das eigene Restaurant ebenfalls auf Kurs bringen.

Sich nicht nur vor der Gründung weiterzubilden, sondern auch als bereits tätiger Gastronom an neuem Wissen interessiert zu bleiben, sorgt dafür, dass der Gastronomiebetrieb und sein Inhaber langfristig erfolgreich sein können.
2. Originalität schlägt Gewohntes
Zur Eröffnung eines Gastronomiebetriebes gehören nicht nur ein solider Finanzplan und passende Räumlichkeiten. Auch das Konzept, dem der Betrieb später folgen soll, entscheidet über Wohl und Wehe. Hier ist es wichtig, dass sich angehende Gastronomen eingehend mit der Konkurrenz vor Ort beschäftigen und für ihren eigenen Betrieb nach einzigartigen Merkmalen forschen.

Das kann bei der originellen Einrichtung beginnen und sich über Themenwochen bis hin zu einem starken Fokus auf bestimmte Gerichte oder Kulturen erstrecken. Sogar ein Restaurant, in dem sich alles rund um den Pilz dreht, kann gut ankommen, wenn der Gastronom sein Thema clever verkauft.


3. Menschliche Aspekte der Personalsuche berücksichtigen
Ein Gastronomiebetrieb lebt von den Menschen, die sich mit den alltäglichen Aufgaben im Service und in der Küche beschäftigen. Ein Team, das dem Unternehmen Auftrieb verleihen kann, zeichnet sich durch

• Motivation,
• Freundlichkeit,
• ein gepflegtes Äußeres
• und Serviceorientierung aus.

Entscheidend sind neben der Grundausbildung also auch die sogenannten "Soft Skills". Bei der Sichtung von Bewerbungen sollten Gastronomen daher nicht nur auf Zensuren und Zertifikate achten, sondern auch nach einer gewissen Leidenschaft für die Gastronomie forschen. Dieses Vorgehen kann für Langzeitarbeitslose vorteilhaft sein, denn sie punkten häufig in den Bereichen Erfahrung und Leidenschaft. Finden sie nach langer Zeit einen tollen Job, arbeiten sie meist umso motivierter und geben ihr Bestes.


4. Keine Kompromisse bei der Einrichtung machen
Die Einrichtung eines Gastronomiebetriebes ist seine Visitenkarte. Sowohl in der Küche als auch im Gastbereich muss jedes Utensil hygienisch, optisch ansprechend und stilvoll wirken. Selbst wenn Gäste nur selten einen Blick in die Küche werfen, dürfen Neugierige keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Auf der Suche nach Gastrobedarf sollten Unternehmer daher hochwertige Materialien und gute Verarbeitung vorziehen. Auch hier gilt letztlich, dass sich vorausschauendes Wirtschaften lohnt. Wer in billiges Equipment investiert, setzt nicht nur den eigenen Ruf aufs Spiel, sondern muss oft nach kurzer Zeit wieder Geld ausgeben.


5. Die Kostenplanung realistisch angehen
Ausgaben und Einnahmen bilden das Grundgerüst eines jeden Wirtschaftsbetriebes. Auch im eigenen Restaurant ist es wichtig, die finanzielle Situation so genau wie möglich abzubilden und bei der Planung einzubeziehen. Da viele Gründer zunächst nicht wissen, welche Bereiche tatsächlich Kosten verursachen, hat fuer-gruender.de einige Tipps rund um den Finanzplan ausgearbeitet. Diese sind nicht nur bei der Erstellung eines Businessplans wertvoll, sondern auch später, wenn das Restaurant sich dauerhaft am Markt behaupten soll.


6. Marketing nicht als Nebensache betrachten
Auch in der Gastronomie gilt: Wer gesehen werden möchte, muss auf sich aufmerksam machen. Ein solides Marketingkonzept umfasst daher nicht nur Logo und Namen, sondern auch die Identität des Betriebes. Diese bildet die Basis für die weitere Kommunikation und Werbung. Einen guten Leitfaden für Marketing in der Gastronomie bietet rhein-main-startups.com .

Wichtig ist hier, dass sich der Gastronom in jedem Fall treu bleibt. Eine klare Message und eine kompromisslose Philosophie wecken Vertrauen. Das wiederum kann die Kundenbindung stärken und aus einem einmaligen Besuch ein wertvolles Stammgast-Verhältnis entstehen lassen