Beliebteste Städte für Gründer - Trier ist nicht vertreten

Hilfreich : Beliebteste Städte für Gründer - Trier ist nicht vertreten

Seit Jahren bemühen sich zahlreiche Deutsche Städte um die Gunst der Gründer. Schließlich zeichnen sich die jungen Branchen durch ein rapides Wachstum aus, welches langfristig Geld in die Steuerkasse spülen soll. Im Ranking der beliebtesten Städte gelingt es Trier bislang nicht, sich selbst ins Blickfeld zu rücken. Stattdessen dominieren die folgenden Metropolen, die wir genauer unter die Lupe genommen haben.

Bremen gewinnt an Bedeutung

Mit über 560.000 Einwohnern und zahlreichen Hochschulen gilt Bremen inzwischen als aufstrebende Stadt für Gründer. Immer mehr junge Unternehmer entschließen sich dazu, ihr Quartier an der Weser aufzuschlagen. Dort ist es inzwischen möglich, auf ein dichtes Netz von Kontakten zurückzugreifen und sich während der Phase des intensiven Wachstums gegenseitig zu beeinflussen. Unternehmen wie die Conblu GmbH betreuen junge Gründer auf ihrem Weg. Die Geschäftsführer Ali Altun und Sebastian Hirt aus Bremen betreuen die Skalierung des Unternehmens und können dadurch den Erfolg forcieren.

Häufig entscheiden sich die Geschäftsführer Ali Altun und Sebastian Hirt aus Bremen dafür, die Unternehmen mit in den eigenen Verband aufzunehmen. Eine langfristige Begleitung soll dazu beitragen, das volle wirtschaftliche Potenzial zu entfalten. Ein weiteres Mal wird daran deutlich, welche großen Hoffnungen auf der IT-Branche in Bremen ruhen.

Berlin - unangefochten an der Spitze

In Deutschland ist Berlin nach wie vor die klare Nummer Eins für Gründungen. Einerseits belegte dies die Veröffentlichung des "Startup Genom Project". Dort wurden verschiedene Indikatoren untersucht, die den Erfolg junger Unternehmen maßgeblich beeinflussen. Letztlich war es möglich, das volle Potenzial Berlins zu erkennen und der Stadt eine hervorragende Bewertung zu verleihen. Die Gesamtpunktzahl übertrifft internationale Metropolen wie Paris oder Singapur, die sich ebenfalls bereits für die Gründerszene in Stellung brachten.

Köln und Stuttgart überzeugen

Auch in Köln und Stuttgart wird den jungen Gründern in diesen Tagen ein großes Potenzial zugeschrieben. Beide Städte konnten in erster Linie mit den Säulen Talent, Innovation und Attraktivität überzeugen. Vor Ort finden sich zahlreiche Hochschulen, deren Augenmerk immer wieder stark auf die IT-Branche ausgerichtet ist. In den kommenden Jahren könnte es auf diese Weise möglich sein, viele Arbeitskräfte zuzuführen, die den Markt in seiner Entwicklung stärken. Darüber hinaus verfügt Stuttgart über prall gefüllte Kassen, während die vor Ort dominierende Autoindustrie ebenfalls Gelder für innovative Ideen bereitstellt. Aus wirtschaftlicher Sicht kann der Standort aus diesem Grund zahlreiche Startups überzeugen.

Viele Startups bleiben treu

Natürlich ist es für junge Firmen möglich, sich in der Phase des Wachstums für einen anderen Standort zu entscheiden. Doch in diesen Tagen lassen sich nur sehr wenige Gründer beobachten, die einen Wechsel des Standorts in Betracht ziehen. Nur 14 Prozent der neu gegründeten Firmen verlagern im Laufe der Zeit den Sitz ihres Wirkens. Tun sie es doch, so ist in der Regel ein anderes Bundesland das Ziel. Ein solches Handeln bleibt in der aktuellen Lage jedoch die Ausnahme.

Natürlich wissen die Städte um diese statistische Treue der jungen Firmen. Aus ihrer Sicht handelt es sich um eine Form der Sicherheit, die sie mit ihren Investitionen in Verbindung bringen. Nun ist es möglich, Fördermittel eher zur Verfügung zu stellen. Denn die Chancen stehen gut, dass ein florierendes junges Unternehmen über Jahre und Jahrzehnte hinweg einen wichtigen Teil zur Finanzierung des Haushalts und damit dem Aufschwung in einer ganzen Region beiträgt.

Letztlich ist es dieser Blick auf die Lage der Dinge, der uns über die Möglichkeiten der Startups informiert. Langfristig könnten sie einen großen und wichtigen Teil zum Wachstum der Wirtschaft beitragen und in dieser Funktion die bedeutende Anlaufstelle bleiben. Auch aus diesem Grund ist praktisch jede Stadt daran interessiert, sich selbst für die Gründer in Stellung zu bringen. Trier ist dies bis zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gelungen.

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