Endlich selbstständig: Mit diesen Jobs können Sie sich eine Existenz aufbauen

Gewerbe oder Freiberuflichkeit : Endlich selbstständig: Mit diesen Jobs können Sie sich eine Existenz aufbauen

Endlich frei sein, der eigene Chef werden und nur noch arbeiten, wann Sie es möchten? Dies ist ein Traum, den viele Menschen haben. Doch bis auf diesen Wunsch wirkliche eine Freiberuflichkeit oder gar eine Selbstständigkeit wird, kann es dauern.

Sie sollten sich im Vorfeld einmal genauer zu den wichtigsten Begriffen wie Gewerbetreibender, Freiberufler, Freelancer sowie den potenziellen Möglichkeiten der angestellten oder selbstständigen Tätigkeit informieren.

Gewerbe oder Freiberuflichkeit?

Wenn Sie sich beim Finanzamt vorstellen, gilt es die Begriffe Freiberuflichkeit und Gewerbetreibender zu kennen. Denn ein Freiberufler muss keine Gewerbesteuer zahlen. Diese wir ausschließlich von Gewerbetreibenden gezahlt. Sie fließt an die Gemeinden und Städten, in denen der Gewerbetreibende sein Gewerbe errichtet. Schließlich bedarf es der Infrastruktur wie Straßen zur Anlieferung von Waren oder Straßen, auf denen die Kunden zum Gewerbetreibenden kommen: mit der Gewerbesteuer werden Städte und Gemeinden unterstützt diese auszubauen sowie aufrecht zu erhalten. Einem Freiberufler wird zugesprochen, dass er zum Ausüben der Tätigkeit nicht auf diese Infrastruktur angewiesen ist.
So benutzt beispielsweise ein Autor keinen tonnenschweren Lastwagen, um einen seiner Texte zu produzieren. Daher fallen für ihnen keine Gewerbesteuern an.

Angestellt oder Selbstständig?

Was die Vorteile der Selbstständigkeit sind, sind die Nachteile des Angestelltenverhältnisses - aber dies gilt auch umgekehrt. So haben Sie bei einem Angestelltenverhältnis stets einen Chef vor sich, der Ihnen Anweisungen gibt. Zudem ist das Gelb meist mit hohen Abzügen berechnet. Bei einer Freiberuflichkeit haben Sie den Vorteil das tun zu können, was Sie möchten. Doch Sie sollten bedenken, dass Sie eine großen Aufwand für die Buchhaltung betreiben müssen. Was Sie einnehmen, ist nicht gleich Gewinn. Sie müssen stets zwischen Umsatz und Gewinn unterscheiden. Der Umsatz ist all das Geld, das Sie einnehmen. Der Gewinn errechnet sich aus dem Umsatz minus den Kosten. Beachten Sie auch, dass bei einer Selbstständigkeit nicht automatisch Beiträge an die Kranken-, Pflege oder Rentenversicherung gezahlt werden. Um dies müssen Sie sich selbst kümmern.

Diese Jobs bieten Potenzial

Das Potenzial zur selbstständigen Tätigkeit hat nicht jede gewinnbringende Aufgabe. Manche Arbeiten lohnen sich zwar finanziell, doch genügen noch lange nicht, um das eigene Leben zu finanzieren. Eine solche Arbeit sollten Sie nur als nebenberufliche Selbstständigkeit betrieben. In einem solchen Fall gehen Sie einer hauptberuflichen angestellten Tätigkeit nach. Über diese werden sie kranken- sowie pflegeversichert. Im Nebenberuf, der freiberuflich oder selbstständig ausgeführt wird, müssen Sie lediglich Rentenversicherungsbeiträge bezahlen.

Arbeiten, die sich freiberuflich oder selbstständig lohnen können pauschal nicht benannt werden. Doch es gibt einige Berufe, die gewinnbringend selbstständig ausgeübt werden können.

Der Bereich, welcher zuerst zu nennen ist, ist der medizinische Bereich. Fast jeder Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt ist heute freiberuflich aktiv. Ebenso sind Heilpraktiker, Physiotherapeuten und Hebammen in einer freiberuflichen Tätigkeit anzutreffen.
Im juristischen Bereich trifft dieser Berufsstand die Rechtsanwalt, Notar, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Wer sich selbstständig macht, der kann deutlich mehr Gewinn in die eigene Tasche einfahren. Jedoch sollten Sie stets beachten, dass neben den Kosten für Ihre Selbständigkeit auch Steuern abzuführen, sind. Eine genaue Kalkulation der Steuern ist daher unbedingt notwendig. Im Gegensatz zu einem Angestelltenverhältnis wird die Steuer nicht jeden Monat an das Finanzamt gezahlt. Vielmehr müssen Sie einmal pro Jahr die Steuererklärung aufstellen, in der Sie eine und Gewinn- und Verlustrechnung aufführen. Anhand des Ergebnisses dieser Rechnung kann das Finanzamt erkennen, welche Summen zu versteuern sind. Denn lediglich das Einkommen ist zu versteuern.

Gambler: Ebenso eignet sich eine freiberufliche Tätigkeit als Online Gambler. Sicherlich sind Sportwetten in den ersten Monaten oder Jahren nicht ein Standbein, auf dem Sie Ihre gesamte Existenz aufbauen sollten. Doch als Nebenverdienst sind Online Sport Wetten besonders gut geeignet. Vielen Menschen ist jedoch nicht einmal bewusst, dass die Beträge, welche mit Wetten, Glücksspiel oder anderen Online Aktivitäten eingenommen werden, zu versteuern sind. Sie sollten sich jedoch unbedingt beim Finanzamt melden, sobald Sie Gelder Online einnehmen. Pro Jahr dürfen Si e circa 9000 € einnehmen, ohne dass dieser Betrag versteuert wird. Dennoch ist er meldepflichtig.

Webdesigner: Als Webdesigner können Sie sich sehr schnell einen Namen machen. Schließlich ist Ihre Arbeit das Aushängeschild Ihres eigenen kleinen Gewerbes, aber auch einer Vielzahl von Kunden. Arbeiten Sie sich zunächst einmal in diesen Bereich ein. Eventuell haben Sie im Vorfeld einen Kurs besucht, oder gar ein Studium in dieser Branche abgeschlossenen. So kennen Sie die Grundlagen zum optimierten Design von Webseiten. Ihre Aufgabe ist es, die Webseiten von Unternehmen, Shops und Co visuell aber auch funktionell aufzubauen oder zu überarbeiten. Oftmals hapert es an der angelegten Struktur. Die Kunden finden sich nicht zurecht, weswegen Ihre Hilfe bei der Optimierung vonnöten ist.

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