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Karriereschub durch Weiterbildung in der Gastronomie

FOTO: Tchibo Coffee Service
Mit einer Ausbildung zum Koch oder einem Job als Kellner ist nicht jedermann für längere Zeit zufrieden, obwohl der Bereich Hotel oder Restaurant die richtige Arbeitsstelle ist. Man möchte sich weiterbilden und überlegt, welche Möglichkeiten in Frage kommen, denn nicht nur die Praxis ist gefragt, sondern Fachwissen.

Wer bereits eine Ausbildung in der Gastronomie gemacht hat und ein bis vier Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, sollte sich überlegen, in welcher Richtung der Gastronomie er sich weiterbilden möchte.

Möglichkeiten, sich zu spezialisieren, gibt es genug:

- Fortbildung zum Barmixer bei der IHK
- Fortbildung zum Elite-Koch
- Servicekraft für das Event-Catering
- Ausbildung zum Sommelier
- Staatlich geprüfte/r Gastronom/in
- Betriebswirt/in Systemgastronomie (HMA) uvm.

In 6 Monaten kann eine Ausbildung zum geprüften Barmi xer oder Barmixerin absolviert werden, sofern man ein bis zwei Jahre Berufserfahrung in einem Gastronomieberuf vorweisen kann. Der Lernende wird in der Waren- und Getränkelehre, Speedtraining und Showmixen unterrichtet, lernt Fachenglisch und -französisch und kennt sich danach im Rechnungswesen, Wirtschafts- und Rechtskunde aus. Nach drei Jahren Praxis ist ein Abschluss zum Barmeister möglich.

In der Kaffeeakademie von Tchibo Coffee Service können Gastronomen sich oder Ihre Mitarbeiter zum Barista ausbilden lassen und verschiedene Kaffeesorten und Kaffee-Spezialitäten kennenlernen. Außerdem erlernt man den korrekten Umgang mit Kaffeemaschinen und die diversen Zubereitungsarten von Filterkaffee. Für die Teilnehmer besteht ebenfalls die Möglichkeit in mehreren Schritten das S CAE -Zertifikat zu erwerben.

16 Monate (282 Unterrichtsstunden) dauert die Ausbildung zum Staatlich geprüften Sommelier incl. einem Praktikum in der Weinwirtschaft von vier Monaten. Es werden die Fächer Weinkunde, Sensorik, Betriebsorganisation und Marketing gelehrt. Auch Englisch- und Französischkenntnisse sollten vorhanden sein. Arbeit kann man dann in Nobelhotels und auf Kreuzfahrtschiffen finden und entsprechend verdienen.

Wer sich für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft interessiert, kann als Servicekraft für das Event-Catering arbeiten.

Der Staatlich geprüfte/r Gastronom/in wird von Hotelfachschulen angeboten und ist eine wichtige Leiter zur Karriere, denn er ist der Schritt zu einer hohen Ebene der Gastronomie. Wer drei Jahre Praxis in der Gastronomie nach einer abgeschlossenen Ausbildung besitzt, besucht eine Schule, die Betriebswirtschaftslehre, Recht, Rechnungs- und Steuerwesen, Personalwirtschaft usw. vermittelt.

Die Ausbildung zum Betriebswirt/in Systemgastronomie (HMA) kann an der Hotelmanagement-Akademie des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz absolviert werden. Hier geht es um Führung, Qualitätsmanagement, Marketingstrategien, Preis- und Produktpolitik und Gäste- und Beschwerdemanagement.

Jede zusätzliche Ausbildung öffnet die Türe zu einer verantwortungsvollen Arbeit und höherem Verdienst. Auch fachspezifische Seminare sind wertvoll, wenn es darum geht, Weiterbildung in Betracht zu ziehen. Aber jede Weiterbildung kostet Geld und Zeit und es ist vorher zu klären, ob die Zusatzausbildung berufsbegleitend ausgeführt werden kann oder ob die Arbeit unterbrochen werden muss.