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Mit dem Speed-Dating zum Traumjob

Mit dem Speed-Dating zum Traumjob

Gute fünf Minuten Zeit, um sich seinem neuen Chef zu präsentieren? Das Speed-Dating bei der Messe "Dein Tag, Deine Chance - Ausbildung jetzt!" erfordert von den Jugendlichen eine gute Vorbereitung. Doch die Chancen, sich dort von seiner besten Seite zu präsentieren, sind gut, und zudem winken tolle Preise wie ein iPad oder Ticket-Gutscheine.

Bitburg. Das Speed-Dating ist das Herzstück bei der Ausbildungsmesse am 3. Mai in der Stadthalle in Bitburg. Mehr als 50 Unternehmen beteiligen sich an der Veranstaltung, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer (HWK), der Arbeitsagentur Trier und dem Trierischen Volksfreund organisiert wird. Weit mehr als 100 Ausbildungsberufe werden dort Jugendlichen vorgestellt. Angesprochen sind junge Menschen, die noch für dieses Jahre eine Lehrstelle suchen, vor allem aber auch Jugendliche, die im kommenden Jahr die Schule abschließen.
Wie funktioniert das?



Das Speed-Dating startet jeweils um 15, 16 und 17 Uhr. Im Vorfeld erhalten die Jugendlichen Platzkarten, die ihnen ein kurzes Gespräch mit dem Firmenchef oder Personalleiter der Lieblingsfirmen sichert. Gut fünf Minuten habt ihr Zeit, euch vorzustellen und zu informieren - dann geht es per Gongschlag zur nächsten Firma. In der Sonderbeilage, die am Samstag, 27. April, im TV erscheint, könnt ihr genau nachlesen, welche Firma zu welchem Zeitpunkt am Speed-Dating teilnimmt.
Wie könnt ihr euch vorbereiten?



Bevor ihr euch ein Unternehmen raussucht, solltet ihr euch über das Ausbildungsangebot informieren. Im TV werden alle Firmen mit ihren Ausbildungsberufen vorgestellt. Wer mag, kann auch eine Bewerbungsmappe vorbereiten oder einen kleinen Flyer erstellen, auf dem seine Kontaktdaten und die wichtigsten Infos zur eigenen Person aufgelistet sind.
Jede Frage zu der Firma ist erlaubt. Doch wer sich geschickt verhält, fragt nicht gleich nach Urlaubstagen und Gehalt. Diese Fragen dürfen auch gestellt werden, doch an den Gesprächsanfang gehören sie nicht. Am besten stellt ihr euch kurz vor, eure Stärken in der Schule, eure Vorlieben und Talente, und auch von euren Hobbys solltet ihr etwas erzählen.
Was könnt ihr fragen?


Und natürlich müsst ihr Fragen stellen: Welche Voraussetzungen und Qualitäten sind für die entsprechende Lehrstelle wichtig? Wie sehen später meine beruflichen Aufstiegschancen aus? Welchen Stellenwert hat in dem Unternehmen die Ausbildung?

Ziel ist es dabei, dass ihr selbst einem Verantwortlichen im Gespräch gegenübersitzt und nicht, wie es so oft der Fall ist, die Eltern die Gespräche führen. Das ist sicher eine gute Übung, und Angst müsst ihr sicher keine haben.
Dies ist zum einen also eine gute Gelegenheit, sich umfassend und schnell über die Ausbildungsmöglichkeiten bei den regionalen Unternehmen zu informieren, zum anderen aber auch eine Chance, ein Bewerbungsgespräch zu proben. Und wer weiß? Vielleicht ergattert ihr sogar schon eine Lehrstelle.