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Mit einem Neuanfang zum beruflichen Glück

Der Tretmühle entkommen : Mit einem Neuanfang zum beruflichen Glück

Der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung schlummert in vielen Menschen. Entweder haben sie Probleme mit den Kollegen oder dem Chef selbst oder sie fühlen sich in der Arbeit überlastet, vielleicht auch nicht richtig ausgelastet. Das Gehalt könnte schlecht sein und so weiter.

Die Liste ist lang und doch bedeutet es für alle den gleichen Wunsch - sie möchten endlich einen Beruf oder eine Stelle, die genau zu ihnen passt. Eine Umschulung könnte hier die Lösung sein, um endlich der Tretmühle zu entkommen.

Warum den Job wechseln?

Eine nicht enden wollende Unzufriedenheit ist der Hauptgrund für einen Jobwechsel. Das kann daran liegen, dass damals eine Ausbildung gemacht wurde, die eigentlich nicht zu einem passt. Doch auch der Wunsch nach mehr Anerkennung oder einem höheren Gehalt kann durchaus triftig sein. Dauerstress, ein schlechtes Arbeitsklima aber auch familiäre Gründe gehören auch oftmals zu den Gründen. Niemand will täglich in die Arbeit gehen, wenn er dort nicht glücklich ist. Doch oft bleibt der Wunsch eben nur ein Wunsch. Gerade wer schon älter ist, traut sich meist nicht mehr, einen Neuanfang zu wagen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um den Beruf zu wechseln?

Es gäbe die Möglichkeit einfach auf eigene Faust nach einer neuen Stelle zu suchen. Der Stellenmarkt in Zeitungen und dem Internet eignen sich hier sehr gut. Doch auch eine Weiterbildung oder Umschulung wären eine gute Chance. G erade die Umschulung wird gerne gewählt, wenn es darum geht, noch mal komplett neu zu starten und endlich im Traumberuf durchzustarten.

Die Umschulung kann dual, betrieblich, überbetrieblich oder rein schulisch ablaufen. In der Regel dauert sie zwischen 9 Monaten und 2 Jahren. Der Ablauf kann wie folgt aussehen: Fachpraktische und theoretische Ausbildung, zusätzliche Praktika in Betrieben die eine Ausbildungsberechtigung haben, Vorbereitung auf die Prüfung und zuletzt die Abschlussprüfung.

Förderungen für die Umschulung

Wer sich die Umschulung finanziell nicht selbst leisten kann, hat die Möglichkeit, bei der Arbeitsagentur einen Antrag für einen Bildungsgutschein zu stellen. Hierfür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. So bekommt den Bildungsgutschein zum Beispiel nur, wem Arbeitslosigkeit droht, wer schon gekündigt ist oder wer durch die Umschulung einen Arbeitsplatz in Aussicht hat. Auch muss die Umschulung für die Arbeitsagentur Sinn machen. Das bedeutet, es muss sich auch um einen Beruf handeln, der Zukunft hat.

Erste Anlaufstellen für eine Umschulung

Die Arbeitsagentur ist eine sehr gute Anlaufstelle, weil dort auch gleich beraten wird. Auch könnte man sich direkt bei Abendschulen oder in der IHK erkundigen. Hier hängt jedoch alles davon ab, ob und wie die Umschulung finanziert wird. Wenn grundsätzlich klar ist, dass die Umschulung von extern finanziert werden muss, ist ein Erstgespräch mit der Arbeitsagentur die beste Lösung. Denn diese entscheidet, ob die Umschulung genehmigt wird und sie kann auch Adressen herausgeben für Schulen und Einrichtungen die finanziert werden können.