Ständiges Vergleichen mit Kollegen verunsichert nur

Ständiges Vergleichen mit Kollegen verunsichert nur

Talent, Erfahrung oder Aussehen: Viele Mitarbeiter vergleichen sich ständig mit den Kollegen. Doch das Schielen auf die Stärken der anderen führt in der Regel zu nichts. Im Gegenteil: Es verunsichert die meisten eher.

Wer sich ständig mit seinen Arbeitskollegen vergleicht, tut sich keinen Gefallen. „Denn der tolle Kollege ist nun einmal anders als man selbst“, sagt die Karriereberaterin Meike Müller, die einen Ratgeber zum Thema Selbstkritik geschrieben hat. Müller empfiehlt, sich lieber auf die eigenen Stärken zu konzentrieren - anstatt dem Kollegen hinterherzuhecheln.

Kreisen etwa während einer Konferenz die Gedanken um einen Vergleich mit dem vortragenden Kollegen, sollten Mitarbeiter sich das sofort bewusst machen. Und die Gedanken in eine andere Richtung lenken. Konstruktiv sei, sich in so einer Situation mit sich selbst vor einigen Jahren zu vergleichen. So könnten Arbeitnehmer sich fragen: Wie hätte ich vor ein paar Jahren diesen Vortrag gehalten? Und wie würde ich ihn jetzt halten? Daran könnten Mitarbeiter etwas über die eigene Entwicklung erfahren - statt über die Stärken des Kollegen nachzudenken.

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