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Vor Wutanfall im Büro langsam bis drei zählen

Im Job sollten Mitarbeiter ihre Wut im Zaum halten. Foto: Jens Kalaene
Im Job sollten Mitarbeiter ihre Wut im Zaum halten. Foto: Jens Kalaene
Niedernberg (dpa/tmn). Viele Arbeitnehmer stehen in ihrem Job stark unter Druck. Wenn es dann einmal mit dem Teamwork nicht klappt, kochen Emotionen schnell über. Richtige Zornesausbrüche sollte man sich jedoch verkneifen.

Stehen Mitarbeiter bei der Arbeit kurz vor einem Wutanfall, sollten sie im Geiste langsam bis drei zählen - und dabei tief durchatmen. Das empfiehlt der Karriereberater Heinz-Jürgen Herzlieb aus Niedernberg. Denn durch die Maßnahmen gewinne der Arbeitnehmer etwas Zeit und könne so sein Temperament wieder zügeln. Denn den Wutausbruch gilt es in jedem Fall zu vermeiden: Er ist den Kollegen gegenüber respektlos. Außerdem macht der Hitzkopf schnell Äußerungen, die er später bereut.

Noch besser ist es allerdings, die Situation gar nicht erst so weit eskalieren zu lassen. Nervige Angewohnheiten etwa der Kollegen sollten angesprochen werden, bevor sich Ärger aufstaut, rät Herzlieb. Sieht ein Mitarbeiter nämlich erst einmal rot, ist eine sachliche Kommunikation meist kaum noch möglich - und konstruktive Lösungen werden in der Regel auch nicht mehr gefunden.